Der Grüne Bericht 2014

Auch im Jahr 2014 standen die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern wieder durch die schwierigen Witterungsverhältnisse vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig haben dadurch aber auch Umwelt- und Ernährungsfragen zunehmendes mediales Interesse erlangt.


Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben im Jahr 2014 ihr zunehmendes Umweltbewusstsein bewiesen. So beträgt beispielsweise die landwirtschaftliche Wertschöpfung durch die Lieferung von Waldhackgut und Stroh für den Bereich der Nahwärme und Kraft-Wärme-Kopplung etwa 85 Mio. Euro jährlich.


Bei der pflanzlichen Produktion ist es durch überdurchschnittliche Produktionsmengen, die aber witterungsbedingt qualitative  Einbußen zu verzeichnen hatten, zu einem Preisrückgang gekommen. Massive Schäden gab es durch Insekten (wie zum Beispiel Drahtwurm und Saatenfliege).


Bei der tierischen Produktion ist der Produktionswert leicht gesunken. Durch die Witterung war die Futterqualität nur mäßig und bewirkte Herausforderungen für Management und Tiergesundheit. Dazu kam ab August noch das EU-Handelsembargo durch die Russlandkrise.


Das Jahr 2014 war auch der Beginn des Programms Ländliche Entwicklung 2014 - 2020, wenngleich größtenteils die Umsetzung erst im darauf folgenden Jahr begann.


Niederösterreich war 2014 weiterhin das Agrarbundesland Nr. 1 mit den meisten Biobetrieben und Bergbauernbetrieben. Die NÖ Agrarproduktion hätte 2014 für die Ernährung v. 9,4 Mio. Menschen gereicht.


Die bedeutende Rolle der Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich wird durch den vorliegenden Bericht untermauert. Der Grüne Bericht 2014 gibt einen wertvollen Überblick über die Daten und Fakten des Bundeslandes Niederösterreich.

Letzte Änderung dieser Seite: 21.4.2017
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung