„1945 – Kindheit im Umbruch“

35. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde gemeinsam mit dem
Referat für Zeitgeschichte des NÖ Landesarchivs

Plakat "1945 - Kindheit im Umbruch"
© NÖLA

Vom 6. bis 8. Juli 2015 fand in  Laa an der Thaya das Symposion „1945 - Kindheit im Umbruch" statt.

Im Gedenkjahr 1945/2015 stellte die Tagung die Erfahrungen von Heranwachsenden in der „Umbruchszeit" in den Mittelpunkt. Die Erinnerungen dieser Kinder liegen gewissermaßen „quer" zur offiziellen Erinnerungskultur. Sie relativieren die Bedeutung des zentralen staatspolitischen Einschnittes 1945 und betonen den Zusammenhang der als „Umbruchszeit" bezeichneten Periode vom Beginn des Bombenkrieges 1943 bis zur Wiederherstellung einigermaßen stabiler Ernährungs- und Sicherheitsverhältnisse 1948.

Mit Vorträgen zu den Themenkreisen „Kindheitserfahrungen" und „Schule" hat sich die Tagung den vielfältigen Phänomenen von „Kindheit im Umbruch" genähert. Zwar prägte die schichten- und  gruppenübergreifende Erfahrung von materieller Not und Mangel jene Zeit, dennoch erlebten die Heranwachsenden je nach Geschlecht, Alter, Religion, Herkunft, Milieu oder Familiensituation ganz unterschiedliche Kindheiten.

Der Themenkreis „Vermittlung" stellte Schulprojekte vor, die zeigen, wie diese Erfahrungen an heutige Jugendliche vermittelt werden können.

Wissenschaftliches Konzept: Mag. Elisabeth Loinig, MAS (NÖ Institut für Landeskunde) und Mag. Dr. Stefan Eminger (NÖ Landesarchiv)

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Letzte Änderung dieser Seite: 21.4.2017
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