"Oster-"Eier als mittelalterliche Abgaben

"Summa der ayr auf die ostern LX ayr"

NÖLA, HA Retz HS 001 (F-1-18)
© NÖLA

Urbar des Grafen Burkhard III. von Hardegg aus dem Jahre 1363 (Pergament, 47 fol., Hartholzdeckel als Einband, 16,5 x 22,5; Signatur: NÖLA, F-1-18; HA Retz HS 001 abgebildet: pag. 41 = Abgabensumme des Ortes Wildendürnbach).

Das 1363 verfasste Urbar des Grafen Burkhard III. von Hardegg ist das älteste eines ausschließlich in Niederösterreich sitzenden, nichtfürstlichen Adelsgeschlechts. Die sorgfältige und zum Teil kolorierte Schrift zeigt, dass hier noch der Repräsentationscharakter wichtig war, was in späteren Jahrhunderten nur noch ausnahmsweise der Fall sein sollte.

Neben den Hauptterminen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) mussten die Untertanen des Grafen auch zu Ostern Abgaben leisten, nämlich vor allem Eier, aber auch andere Produkte, wie hier im Falle Wildendürnbachs Käse.

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Letzte Änderung dieser Seite: 23.2.2017
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