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10.11.2018 | 09:01

LH Mikl-Leitner überreichte Kulturpreise des Landes Niederösterreich 2018

Niederösterreich ist stolz auf das Wirken, die Leistungen und die Schaffenskraft seiner Künstlerinnen und Künstler

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Bildmitte) mit allen Würdigungspreis- und Anerkennungspreisträgern
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Bildmitte) mit allen Würdigungspreis- und Anerkennungspreisträgern © NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Festspielhaus in St. Pölten wurden gestern, Freitag, die Kulturpreise des Landes Niederösterreich 2018 überreicht. Im Rahmen einer glanzvollen Gala übergab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in acht Kategorien jeweils einen Würdigungspreis und zwei Anerkennungspreise.

Niederösterreich könne stolz sein auf „das Wirken, die Leistungen und die Schaffenskraft“ seiner Künstlerinnen und Künstler, die den Ruf Niederösterreichs als „Land der Kunst und Kultur“ weit über die Grenzen unseres Landes hinaustragen, sagte Mikl-Leitner. Das zeige auch die Verbundenheit mit dem Land Niederösterreich. Die Digitalisierung und der technologische Wandel brächten neue Herausforderungen und würden auch „vor der Kunst nicht Halt machen“. „Kreative Prozesse leben von der Persönlichkeit, der Menschlichkeit und Empathie, von menschlichen Erfahrungen und von menschlichen Werten und Haltungen“, ist die Landeshauptfrau überzeugt.

Im heurigen Gedenkjahr sei es wichtig, sich mit der Geschichte auseinander zu setzen und Geschichte wachzuhalten, so Mikl-Leitner. „Denn nur wer die Geschichte kennt, kann sie verstehen, und nur wer die Geschichte versteht, kann aus ihr die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen.“ Sie erinnerte an das Jahr 1848 und die „große Revolution“, die im ehemaligen Landhaus in der Wiener Herrengasse ihren Ausgang genommen hat, an die Republikgründung und die Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918 und an den Einmarsch der Nationalsozialisten im 1938 sowie an die Novemberpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 mit den gewalttätigen Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung. Künstler seien Mahner und wichtige Wegbegleiter und Seismografen auf den Weg in die Zukunft, so Mikl-Leitner abschließend.

Die Gastrede hielt die Schriftstellerin Cornelia Travnicek, Anerkennungspreisträgerin im Jahr 2012. Unter dem Titel „Unser aller 35. Mai“ verlieh sie neuen Denkanstößen einen höchstpersönlichen Ausdruck. Moderiert wurde die Kulturpreis-Überreichung von Veronika Glatzner und Karl Hohenlohe. Der Kulturpreis für großartige Leistungen und Initiativen wird vom Land Niederösterreich seit dem Jahr 1960 vergeben.

Die Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträger des Landes Niederösterreich 2018 sind in der Kategorie Medienkunst Eve Heller (Würdigungspreis), Christiana Perschon und Viktoria Schmid (Anerkennungspreise), in der Kategorie Bildende Kunst Ernst Skrička (Würdigungspreis), Christina Werner und Ines Hochgerner (Anerkennungspreise), in der Kategorie Erwachsenenbildung Rosemarie Rupp (Würdigungspreis), Verschönerungsverein Eichenbrunn sowie Bob Martens und Herbert Peter (Anerkennungspreise), in der Kategorie Literatur Ilse Helbich (Würdigungspreis), Magda Woitzuck und Milena Michiko Flašar (Anerkennungspreise), in der Kategorie Musik Christian Altenburger (Würdigungspreis), Hannes Raffaseder und der Verein „Podium Festival Österreich“ (Anerkennungspreise) und in der Kategorie Volkskultur und Kulturinitiativen Isolde Kerndl (Würdigungspreis), Familiengesang Knöpfl und forumschlosswolkersdorf (Anerkennungspreise), in der Kategorie Architektur the next Enterprise – Architects ZT GmbH (Würdigungspreis), poppe*prehal architekten und Franz Gschwantner (Anerkennungspreise) sowie in der Kategorie Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“ Christian Jabornegg und András Pálffy (Würdigungspreis), Horst Zauner sowie Barbara Beranek-Pauschitz und Christoph Pauschitz (Anerkennungspreise).

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (stehend Bildmitte) mit den Würdigungspreisträgern. Sitzend von links nach rechts: Isolde Kerndl (Volkskultur und Kulturinitiativen), Ernst Skrička (Bildende Kunst) und Ilse Helbich (Literatur). Stehend von links nach rechts: Eve Heller (Medienkunst), András Pálffy (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Rosemarie Rupp (Erwachsenenbildung), Gastrednerin Cornelia Travnicek, LH Johanna Mikl-Leitner, Christian Altenburger (Musik), Christian Jabornegg (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst Fuchs „the next Enterprise – Architects“ (Architektur).
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (stehend Bildmitte) mit den Würdigungspreisträgern. Sitzend von links nach rechts: Isolde Kerndl (Volkskultur und Kulturinitiativen), Ernst Skrička (Bildende Kunst) und Ilse Helbich (Literatur). Stehend von links nach rechts: Eve Heller (Medienkunst), András Pálffy (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Rosemarie Rupp (Erwachsenenbildung), Gastrednerin Cornelia Travnicek, LH Johanna Mikl-Leitner, Christian Altenburger (Musik), Christian Jabornegg (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst Fuchs „the next Enterprise – Architects“ (Architektur). © NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (stehend Bildmitte) mit den Würdigungspreisträgern. Sitzend von links nach rechts: Isolde Kerndl (Volkskultur und Kulturinitiativen), Ernst Skrička (Bildende Kunst) und Ilse Helbich (Literatur). Stehend von links nach rechts: Eve Heller (Medienkunst), András Pálffy (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Rosemarie Rupp (Erwachsenenbildung), Gastrednerin Cornelia Travnicek, LH Johanna Mikl-Leitner, Christian Altenburger (Musik), Christian Jabornegg (Sonderpreis „Hochwertiges Bauen in sensibler Umgebung“), Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst Fuchs „the next Enterprise – Architects“ (Architektur).

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