Allzeit Bereit 09 – Katastrophenschutzübung am militärischen Führungssimulator in Wiener Neustadt

Professionelles Krisenmanagement der Stadt Wiener Neustadt
Besprechung während der Übung
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Die Militärakademie Wiener Neustadt lud das Magistrat Wiener Neustadt ein, am 1. und 2. April eine zivile Katastrophenschutzübung mit sämtlichen Einsatzorganisationen am militärischen Führungssimulator abzuhalten.Unter der Leitung von Mag. Thomas Izmanyi (Magistrat Wiener Neustadt) wurde in Kooperation mit dem Leiter des Führungssimulators Oberts Reinhard Pieber gemeinsam mit Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei, Zentralanstalt für Meteorologie, ÖBB, der Firma Furtenbach die Übung geplant und ausgearbeitet. Übungsziel war das optimale Zusammenwirken der Behörden und Einsatzorganisationen im Katastrophenfall, aber auch die Überprüfung des behördlichen externen Notfallplanes der Firma Furtenbach. Beübte Eben waren vor allem die Führungs- und Einsatzstäbe des Magistrates, des Bezirksfeuerwehrkommandos und des Bezirksrettungskommandos, die allesamt in ihren gewohnten Räumlichkeiten ihre Positionen einnahmen. Durch die Simulation wurden unterschiedlichste Szenarien (Unfälle, Hangrutschungen, Hauseinsturz, Brände) am Computer dargestellt und von den Einsatzkräften der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei an den Computerbildschirmen in der Militärakademie bewältigt. Über Funk und Telefon wurden die Maßnahmen mit den verantwortlichen Stäben abgesprochen bzw. koordiniert. Der neue Digitalfunk BOS Austria wurde von allen Organisationen erfolgreich eingesetzt und bewährte sich wiederum, da in den Räumlichkeiten der Militärakademie kein Mobiltelefon funktionierte. Unter der Leitung von Magistratsdirektor HR DDr. Gerhard Stickler koordinierte der behördliche Krisenstab sämtliche Maßnahmen, die im Rahmen der Schadensbewältigung erforderlich waren. Größte Herausforderung war sicherlich die fiktive Evakuierung eines Stadtteiles von Wiener Neustadt, die aufgrund eines angenommenen Großbrandes im Bereich des Bahnhofes und der Firma Furtenbach durchgespielt wurde. Das Magistrat Wiener Neustadt bot in Kooperation mit der Militärakademie und den Einsatzorganisationen ein umfangreiches interessantes Rahmenprogramm. So konnten sich zahlreiche hochrangige BesucherInnen aus dem In- und Ausland vom professionellen Krisenmanagement des Magistrates und seiner Einsatzkräfte vor Ort überzeugen.

Resümee der Organisationen:

Besprechung
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Feuerwehr: Abschließend konnte seitens der Feuerwehr und des Bezirksführungsstabes des BFKDO Wiener Neustadt positiv resümiert werden. Die Zusammenarbeit mit den anderen Führungsstäben funktionierte klaglos. Auch intern funktionierte die Kommunikation perfekt.
Vortrag
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Rotes Kreuz: Bezirkskommandant des Roten Kreuzes Christian Hnat: „Wir konnten wertvolle Erkenntnisse für die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen erhalten. So gut die gemeinsame Arbeit bei kleinen Einsätzen im täglichen Leben klappt, so gut hat sie auch in diesem außergewöhnlichen Fall funktioniert. Besonders wichtig war es auch für alle Mitarbeiter, ihre direkten Ansprechpartner bei den anderen Organisationen kennen zu lernen und die Zusammenarbeit zu vertiefen. Wir danken dem Magistrat, der Militärakademie und meinen Kollegen bei den anderen Organisationen für die hervorragende Planung und Durchführung dieser großen Übung!"



 


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