Leichtmetallräder

Änderung der Rad/Reifenkombination  

Werden Original-Leichtmetallräder (vom Fahrzeughersteller) und Reifendimensionen verwendet, die im Typenschein eingetragen sind, ist eine Eintragung nicht notwendig.

Werden Räder(Felgen) von anderen Herstellern verwendet so gibt es zwei Fälle zu unterscheiden:

  1. Keine Eintragungspflicht

bei Fahrzeugklasse M1, N1, O1 und O2 für Räder, welche der ECE-Richtlinie 124 entsprechen: die Räder müssen für das Fahrzeug geeignet/freigegeben sein und der Dimension, welche im Genehmigungsdokument angegeben ist, entsprechen.
Es wird empfohlen, das entsprechende Gutachten des Herstellers immer mitzuführen!

  1. In allen anderen Fällen

müssen die Räder (Felgen) von einem Sachverständigen der Abteilung Technische Kraftfahrzeugangelegenheiten in das Fahrzeug - Genehmigungsdokument eingetragen werden.

Bei der Eintragung ist ein Gutachten vorzuweisen, aus dem hervorgeht, dass diese Rad/Reifenkombination auf die betreffende Fahrzeugtype montiert werden dürfen und eine Festigkeitsprüfung durchgeführt wurde. Auf entsprechende Radabdeckungen, Freigängigkeit der Räder im Radkasten und Auflagen im Gutachten ist zu achten.

Benötigte Unterlagen zur Vorführung des Fahrzeuges bei der Prüfstelle:

Freigabe des Fahrzeugherstellers bzw. seines Bevollmächtigten oder Ziviltechnikergutachten oder Gutachten anderer geeigneter neutraler Prüfstellen (Technische Dienste).

Radabdeckung

Das gesamte Rad (Reifen und Felge) ist im Bereich 30° vor und 50° nach der Radmittelachse komplett abzudecken (Verordnung VO (EU) Nr. 1009/2010).

Radabdeckung gemäß VO (EU) Nr. 1009/2010



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Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Technische Kraftfahrzeugangelegenheiten
Landhausplatz 1, Haus 7 3109 St. Pölten E-Mail: post.wst8@noel.gv.at
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Letzte Änderung dieser Seite: 24.10.2017
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