Nachrüsten von Druckluft-/Hydraulikbremsanschlüssen bei Zugmaschinen (Traktoren)

Vereinfachte Anzeigemöglichkeit ohne Fahrzeugvorführung


Allgemeines

Für die nachträgliche Ausstattung von Zugmaschinen mit einer Druckluft-/Hydraulikbremse wurden durch einen  Erlass des Bundesministeriums Erleichterungen geschaffen, sodass in bestimmten Fällen auf eine Vorführung des Fahrzeuges verzichtet werden kann.


Für folgenden Fall kann sich die Überprüfung auf vorzulegende Nachweise und Unterlagen (ohne Fahrzeugvorführung bei einer Prüfstelle) beschränken

- Das Druckluft-/Hydraulikbremssystem stammt von einem Hersteller von Standard-Druckluft-/Hydraulikbremsanlagen, der über ausreichende Prüfnachweise für die verwendeten Bauteile, sowie über die jeweiligen Anbauvorschriften der Zugmaschinenhersteller (Herstellerfreigabe) verfügt, in denen die Eignung zum Anbau an das jeweilige Fahrzeug eindeutig festgelegt ist, und in denen festgelegt ist, zu welchen Typen/Varianten/Versionen von Zugmaschinen (einschließlich EG-Typengenehmigungsnummer) die gegenständliche Bremsanlage passt.

- Für die jeweilige Anlage ist eine Einbau- und Betriebsanleitung vorhanden, aus der hervorgeht, welche Drücke an den Anhängerbremsanschlüssen anliegen müssen.

- Die gelieferte Druckluft-/Hydraulikanlage wird von einem Fachbetrieb, der über eine entsprechende Berechtigung vom jeweiligen Bremsenhersteller verfügt, nach den Anweisungen der Einbau- und Betriebsanleitung eingebaut und der fachgerechte Einbau bestätigt. (Einbaubestätigung)


Erforderlich Unterlagen

  • schriftlich formloser Antrag
  • gegebenenfalls Vollmacht des Fahrzeugeigentümers, falls der Antrag durch die Einbaufirma gestellt wird
  • ausreichende Prüfnachweise für die verwendeten Bauteile, sowie über die jeweiligen Anbauvorschriften der Zugmaschinenhersteller (oder Herstellerfreigaben)
  • Einbau- und Betriebsanleitung
  • Einbaubestätigung von einem Fachbetrieb (welcher über eine Berechtigung durch den Bremsenhersteller zum Einbau verfügt)
  • Genehmigungsdokument im Original (z.B.: Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, Datenauszug,...)


Vorgehensweise

Senden Sie uns die erforderlichen Unterlagen per Post zu. Die Eintragung erfolgt in unserer Zentrale in St. Pölten. Wir sind bemüht die Eintragung binnen einer Woche zu erledigen.

Sind bei der von Ihnen durchgeführten Änderung nicht alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, so vereinbaren Sie bitte einen Termin unter der Bürgerservicetelefonnummer 02742/9005-9020 an einer unserer Prüfstellen. Das Fahrzeug ist dabei vorzuführen.

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Technische Kraftfahrzeugangelegenheiten
Landhausplatz 1, Haus 7 3109 St. Pölten E-Mail: post.wst8@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-9020
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Letzte Änderung dieser Seite: 23.2.2017
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