25.05.2018 | 10:30

Juni-Programm beim Viertelfestival NÖ – Waldviertel 2018

Von „Von Nichts kommt Etwas“ in Vitis bis zur „Street Art Gmünd“

Insgesamt 68 Projekte, darunter 17 Schulprojekte, umfasst das diesjährige Viertelfestival NÖ, das seit 5. Mai unter dem Motto „Narrnkastl schaun“ im Waldviertel Station macht. Das Programm des nächsten Monats beginnt am 1. Juni mit „Von Nichts kommt Etwas“, einem ein Abend für performative Literatur, an dem sich Vertreter der experimentellen deutschsprachigen Literaturszene auf dem Fußballplatz in Vitis versammeln, um in multimedial erweiterten Lesungen den Gedanken des „produktiven Nichts“ zu verfolgen. Beim Projekt „Wirtshauskultur an der Grenze‟ werden 15 Gasthäuser zwischen Hardegg und Harbach vom 1. Juni bis 1. Juli jeweils an den Wochenenden zur Bühne für insgesamt über 30 Kultur-Events.

Ab 3. Juni rückt das Projekt „fünfeckat & kroasrund‟ in Langenlois die Materialien Stein, Holz und Glas in den Mittelpunkt. Unter anderem mit der Frage, ob Kunst „Für die Fisch‟ ist, befassen sich sieben Kunstschaffende aus dem Waldviertel, dem Burgenland, aus Kärnten und Serbien im Rahmen einer gleichnamigen Ausstellung ab 8. Juni im Flussbad, einer alten Selcherei und im Keller eines Landgasthofs in Thaya. Ab 9. Juni thematisiert das Multimediaprojekt „ZeitKopfStand‟ in der Kunstfabrik Groß Siegharts die Qualität von Zeit in einer immer schnelllebigeren Welt. Ab 9. Juni wird auch das Narrnkastl, das im Rahmen des Projekts „Nächster Halt Narrnkastl‟ an der Schnittstelle der alten Thayatalbahn mit dem neuen Thayatal-Radweg aufgestellt wird, zu Workshopraum, Bühne, Installation, Ausstellungs- und Interaktionsraum zugleich.

Am 10. Juni lädt die Singgruppe Hardegg zum „Sängerfest in Hardegg‟; ab 14. Juni spielt die Theatergruppe KUKUG im Naturpark Blockheide bei Gmünd das partizipative Theaterstück „A Nette“. „Jetzt‟ ist der Titel einer Serie von Installationen im öffentlichen Raum in Ottenschlag, die ab 14. Juni u. a. Ausschnitte der Umgebung oder das Spiegelbild der Betrachter verfremden. Am 16. Juni spielt das Ensemble Neue Streicher während einer Bahnfahrt von Gmünd nach Litschau bzw. Groß Gerungs „Schmalspurbahn-Menuette“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Rahmen von „Homestorys im Palais Wild‟ werden ab 17. Juni alle 21 Räume des ehemaligen Warenhauses Leopold Breinessl in Blumau an der Wild mit Performances bespielt.

Mit dem Erinnerungstheater „Die alten Narren“ stellt das SOG.Theater ab 18. Juni in verschiedenen Pflegeheimen im Waldviertel die Geschichten hochbetagter Menschen in den Mittelpunkt; erste Station ist Waidhofen an der Thaya. Bei „East meets West Kremstal x 2‟ treffen am 23. Juni die Sauschneider aus Senftenberg und die Truderinger aus Kremsmünster in der Burgruine Senftenberg aufeinander, um Gstanzln, Landler, Polkas, Märsche und Walzer neu zu interpretieren. Unter dem Titel „Street Art Gmünd‟ werden schließlich ab 29. Juni ausgewählte Flächen und Objekte im Stadtraum mit Street Art, mit Graffitis ebenso wie mit Stickern, Kacheln, verfremdeten Werbeplakaten und Installationen, ausgestattet.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Viertelfestival NÖ unter 02572/342 34-0, e-mail office@viertelfestival-noe.at und www.viertelfestival-noe.at.

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