29.03.2017 | 16:44

Eröffnung der neuen Bezirkshauptmannschaft St. Pölten

LH-Stv. Mikl-Leitner: „Es ist uns gelungen, das alte Gebäude mit einer modernen Architektur zu verbinden"

Schlüsselübergabe: Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut. (v.l.n.r.)
Schlüsselübergabe: Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnete Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner heute, Mittwoch, im Beisein von Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, dem Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut, Architekt DI Ernst Maurer, dem Projektverantwortlichen DI Karl Dorninger sowie zahlreichen weiteren Ehrengästen die neue Bezirkshauptmannschaft St. Pölten, in der auch das Gebietsbauamt III untergebracht worden ist.

Durch die Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung haben 16 neue Mitarbeiter in der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten ihren Platz gefunden. Die Unterbringung dieser sei mit „Fingerspitzengefühl" erfolgt, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Mikl-Leitner. Zur Entscheidung der Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung sagte Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderator Tom Bläumauer, dass diese „richtig" gewesen und von der Vorbereitung bis zur Umsetzung „professionell abgewickelt" worden sei. Auf die Frage, wie es mit weiteren Bezirkszusammenlegungen ausschaue, hielt die Landeshauptmann-Stellvertreterin fest, dass es keine weiteren Zusammenlegungen gebe werde, weil man die Bezirkshauptmannschaften brauche.

Die Anforderungen an die Bezirkshauptmannschaften und an die Verwaltung und auch das Qualitätsniveau seien in den letzten Jahren und Jahrzehnten höher geworden, sagte die Landeshauptmann-Stellvertreterin „Danke für eure tolle Arbeit". Dass laut einer Umfrage der Zufriedenheitswert der Bürger mit der Verwaltung bei über 90 Prozent liege, sei „das größte Kompliment, das man den Bediensteten schenken kann", so Mikl-Leitner, die hervorhob, dass die Belegschaft effizient arbeite. Dafür müssten auch die Rahmenbedingungen stimmen und dafür habe man mit dem Neubau gesorgt. „Es ist uns gelungen, das alte Gebäude mit einer modernen Architektur zu verbinden", so die Landeshauptmann-Stellvertreterin.

Als „Zeichen der Verbundenheit" bezeichnete Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister die Tatsache, dass die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten und das Gebietsbauamt III wieder in einem gemeinsamen Haus untergebracht seien. Die Anforderungen an die Bezirkshauptmannschaften hätten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark zugenommen, zusätzliche Aufgaben habe es etwa durch die Ostöffnung 1989, durch den EU-Beitritt 1995 und durch die EU-Erweiterung 2004 gegeben. In Zukunft werde auch mobiles Arbeiten zunehmend ein Thema werden.

Gebietsbauamtsleiter DI Peter Hollhut führte aus, dass das Betätigungsfeld der Gebietsbauämter einen weiten Bogen spanne, Kernaufgabe sei die Unterstützung der Bezirkshauptmannschaften im Anlageverfahren. Hollhut bedankte sich bei allen Verantwortlichen für den Bau, die Barrierefreiheit des neuen Gebäudes sei ein großer Vorteil und man genieße auch die Synergien, gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft in einem Gebäude untergebracht zu sein.

Architekt DI Ernst Maurer führte aus, dass sein Architekturbüro den Zuschlag im Rahmen eines Wettbewerbs erhalten habe. Die neue Bezirkshauptmannschaft St. Pölten sei „eine Mischung aus Umbau und Neubau" und man habe versucht, „städtebaulich eine gute Lösung zu finden".

DI Karl Dorninger sagte, dass er „sehr zufrieden" sei. Als Projektverantwortlicher habe man drei Punkte einzuhalten: Qualitätskriterien, Termine und die Kosten. Eingesetzt worden seien sehr hochwertige Materialien, denn: „Wer billig baut, baut teuer", sagte Dorninger, dass man den Anspruch habe, dass das Gebäude lange halte. Die neue Bezirkshauptmannschaft habe nicht nur Passivhausqualität, sie sei sogar ein Plusenergiehaus: „Die Photovoltaik-Anlage am Dach liefert mehr Energie als das Haus für Strom und Wärme benötigt", so Dorninger.

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Eröffnung der neuen Bezirkshauptmannschaft St. Pölten: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, LAbg. Dr. Martin Michalitsch, Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, der Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut und Landtagsabgeordnete Doris Schmidl (v.l.n.r.)
Eröffnung der neuen Bezirkshauptmannschaft St. Pölten: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, LAbg. Dr. Martin Michalitsch, Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, der Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut und Landtagsabgeordnete Doris Schmidl (v.l.n.r.)© NÖ Landespressedienst/ReinbergerDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Eröffnung der neuen Bezirkshauptmannschaft St. Pölten: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, LAbg. Dr. Martin Michalitsch, Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, der Leiter des Gebietsbauamtes III DI Peter Hollhut und Landtagsabgeordnete Doris Schmidl (v.l.n.r.)

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