14.12.2016 | 10:57

ELGA wird ab 10. Jänner in allen NÖ Landeskliniken eingesetzt

Wilfing: Weniger Mehrfachuntersuchungen, höhere Qualität für Patienten

Im Bild von links nach rechts: NÖ Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger, Landesrat Mag. Karl Wilfing, NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek.
Im Bild von links nach rechts: NÖ Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger, Landesrat Mag. Karl Wilfing, NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Mit 10. Jänner werden die NÖ Landes- und Universitätskliniken an die elektronische Gesundheitsakte ELGA angebunden. Das gaben am heutigen Mittwoch Landesrat Mag. Karl Wilfing, NÖ Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger und NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten bekannt.

„ELGA ermöglicht Patienten, berechtigten Ärzten, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Apotheken einen ortsunabhängigen, sicheren Zugriff auf Gesundheitsinformationen und steigert damit die Qualität der Behandlung", sagte Wilfing. Die ersten über ELGA verfügbaren Daten seien Entlassungsbriefe der Krankenhäuser, Laborbefunde und Radiologie-Befunde. Damit bringe ELGA sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für das Gesundheitssystem große Vorteile, führte der Landesrat aus. „Teure Doppelbefunde können künftig vermieden werden und die Patienten müssen nicht immer alle Befunde mit sich herumtragen, wenn sie zum Arzttermin gehen", erklärte Wilfing. Dem Datenschutz aller teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger werde höchste Priorität eingeräumt. Durch den schnellen und sicheren Zugriff auf Daten würden Patientinnen und Patienten verantwortungsvoller im eigenen Umgang mit ihrer Gesundheit. ELGA sei ein für Patientinnen und Patienten kostenfreies, elektronisches Informationssystem, welches Daten zum Gesundheitszustand des Patienten enthalte, hielt der Landesrat fest.

Auch Patientenanwalt Bachinger hat sich für ELGA starkgemacht und die Frage des Nutzens in den Mittelpunkt gestellt: „Die Patientinnen und Patienten wollen eine optimale Behandlung, und dafür ist es gut, wenn Ärztinnen und Ärzte wissen, was schon geschehen ist, weil sie in frühere Befunde oder Arztbriefe schauen können." Man brauche ärztliche Qualität und raschen Informationsaustausch über die verschiedenen Schnittstellen. Für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die keinen Computerzugang haben oder Hilfe in Fragen zu ELGA benötigen, stehe die ELGA-Ombudsstelle in der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft im Regierungsviertel in St. Pölten zur Verfügung, meinte Bachinger.

ELGA sei ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und das größte Gesundheitsprojekt der vergangenen Jahre, sagte NÖGKK-Generaldirektor Pazourek. ELGA werde vom  Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, den Bundesländern und der Sozialversicherung umgesetzt, so Pazourek. Die elektronische Gesundheitsakte unterstütze die Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten und schaffe wichtige grundlegende Strukturen für unser Gesundheitssystem im digitalen Zeitalter. Der Einsatz von ELGA verschaffe den schnellen Zugang zu Gesundheitsinformationen, erinnerte Pazourek.

Nähere Informationen beim Büro LR Wilfing unter 02742/9005-12324, Florian Liehr, und e-mail florian-liehr@noel.gv.at bzw. bei der NÖ Landeskliniken-Holding unter 02742/9009-11610, Mag. (FH) Cornelia Bunkrad, und e-mail cornelia.bunkrad@holding.lknoe.at.  

 

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