13.12.2016 | 14:07

Ehrenzeichenüberreichung im NÖ Landtag

LH Pröll: NÖ hat unverwechselbares Profil in Europa

Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, der ehem. Generaldirektor der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN), wurde von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit dem \"Goldenen Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich\" ausgezeichnet.
Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, der ehem. Generaldirektor der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN), wurde von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit dem \"Goldenen Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich\" ausgezeichnet.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Der Sitzungssaal des NÖ Landhauses in St. Pölten war heute wieder Schauplatz einer Ehrenzeichenüberreichung durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll an verdiente Persönlichkeiten. Insgesamt wurden 47 Ehrenzeichen verliehen: zwei Gedenkmedaillen des Landes Niederösterreich, neun Berufstitel, 25 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, vier Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie sieben Ehrenzeichen für langjährige verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Rettungswesens.

„Laut Statistik Austria wird unser Heimatland Niederösterreich bis 2080 um rund 25 Prozent mehr an Bevölkerung haben. Dies ist ein großes Kompliment an die allgemeine Entwicklung, es ist aber gleichzeitig ein Hinweis darauf, was wir in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten in diesem Land zu leisten imstande waren", sagte der Landeshauptmann in seiner Festansprache. Niederösterreich habe sich von einem Agrarland zu einem Industrieland und weiter zu einem Wissenschaftsland und Kulturland entwickelt, führte er aus. „Wir sind heute eine Region mit einer unglaublich guten Lebensqualität", so Pröll.

„Es ist uns in den zurückliegenden Jahrzehnten gelungen, die Landesidentität und damit auch das Selbstbewusstsein zu stärken. Nur jemand, der entsprechendes Selbstbewusstsein an den Tag legt, der hat auch die Kraft und die Chance, sich entsprechend gut weiterzuentwickeln", meinte der Landeshauptmann. Niederösterreich habe heute ein unverwechselbares Profil in ganz Europa, erinnerte Pröll u. a. an die Auszeichnung zur „Europäische Unternehmerregion" und an den „Europäischen Breitbandpreis", den Niederösterreich kürzlich in Empfang nehmen durfte.

Weiters hielt der Landeshauptmann fest, dass die Wissenschaftspolitik eine ganz wesentliche Facette sei, und verwies u. a. auf das MedAustron-Projekt, die Landsteiner Privatuniversität und das IST Austria. "Wir geben den jungen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die Chance, sich im eigenen Land zu ertüchtigen, um im internationalen Spitzenfeld mitspielen zu können", so der Landeshauptmann.

Zum Bereich der Kulturarbeit hob Pröll hervor: „Durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft ist es uns gelungen, den Kulturtourismus anzukurbeln." Auf der anderen Seite biete eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft die Chance, „die eigenen Wurzeln zu spüren". „Nur jemand, der tief verwurzelt ist, der kann weltoffen nach vorne gehen und kann auch anderen Kulturen weltoffen begegnen", führte Pröll aus.   

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