28.11.2016 | 09:00

LH Pröll: „Grafenegg bietet einzigartige Harmonie von Kultur, Natur und Architektur"

Seit 2007 haben rund 350.000 Gäste das kulturelle Sommer-Programm in Grafenegg besucht

Das Festival Grafenegg feierte heuer sein zehnjähriges Jubiläum, und auch für die Zukunft sind die Weichen bereits gestellt: So wurde vor kurzem bereits das Programm für die Saison 2017 präsentiert. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betonte dazu am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich", dass sich Grafenegg in den vergangenen zehn Jahren „als erstklassiger Kulturstandort profiliert und etabliert" habe. Dafür gebe es vor allem drei konkrete Gründe, so Pröll: „Zum Ersten gibt es hier eine einzigartige Harmonie von Kultur, Natur und Architektur. Zum Zweiten sind in Grafenegg die besten Orchester der Welt zu sehen und zu hören, und damit haben wir uns ein großes internationales Renommee erworben. Und zum Dritten haben wir mit Grafenegg die Spitzenkultur für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dieses Festival bietet ein hochwertiges Programm, das für alle offen und leistbar ist."

Grafenegg habe sich auch zu einem „wichtigen Anziehungspunkt für Musik-Liebhaber" entwickelt, so Pröll: „So konnte heuer mit 48.600 Besuchern ein neuer Rekord verzeichnet werden, und insgesamt haben seit dem Jahr 2007 rund 350.000 Gäste das kulturelle Sommer-Programm in Grafenegg besucht."

Der künstlerische Leiter des Festivals Grafenegg, Rudolf Buchbinder, über die Höhepunkte des Programms in der Saison 2017: „Neben dem Residenzorchester von Grafenegg, dem NÖ Tonkünstler-Orchester, und den Orchestern, die bereits in Grafenegg waren - Spitzen-Orchester wie Pittsburgh Symphony, die Tschechische Philharmonie, die Petersburger Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, London Symphony - freut es mich ganz besonders, dass nächstes Jahr im Sommer 2017 zwei Debütorchester nach Grafenegg kommen." Dabei handle es sich zum einen um das „Santa Cecilia" aus Rom und zum anderen um ein Orchester aus China: Shanghai Symphony mit dem Chefdirigenten Long Yu und dem fantastischen Geiger Maxim Vengerov als Solisten, so Buchbinder, der auch betont: „Unser Composer in Residence, Brad Lubman, wird auch nächstes Jahr ein Auftragswerk für Grafenegg schreiben, neben der Festfanfare bei der Festivaleröffnung."

Grafenegg-Geschäftsführer Paul Gessl erzählt von der Entwicklung des Kulturstandortes: „Das Konzept war damals klar: Wir wollen die beste Open-Air-Bühne für klassische Musik in Europa aufbauen. Ich glaube, Architektur, Akustik und die Kombination mit der Natur ist dort voll aufgegangen, es ist eine einzigartige Open-Air-Bühne entstanden."

Im Blick nach vorne wird „die europäische Facette eine ganz besondere Bedeutung" haben, vor allem auch im Zusammenhang mit dem European Union Youth Orchestra, das derzeit seine Sommerresidenz in Grafenegg hat, so Landeshauptmann Pröll abschließend: „Grafenegg soll zum Hauptsitz des Europäischen Jugend-Orchesters werden."


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