18.11.2016 | 10:45

Altenmarkt spricht sich für Glasfaserausbau aus

Bohuslav: NÖ-Breitbandmodell von EU-Kommission ausgezeichnet

Die Bevölkerung der Gemeinde Altenmarkt im Triestingtal hat sich für den Glasfaserausbau ausgesprochen: Innerhalb von lediglich sechs Wochen haben mehr als 40 Prozent der Haushalte für den Glasfaserausbau unterschrieben. „Damit wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts in Altenmarkt zu einer eindrucksvollen Bürgerbewegung", freuen sich Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bürgermeister Josef Balber, nöGIG-Prokurist Dr. Igor Brusic und ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Die niederösterreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus, ist für den Glasfaserausbau in den vier Pilotregionen verantwortlich, Altenmarkt ist Teil der Pilotregion Triestingtal. „Für viele Menschen ist es heute sowohl im Berufsleben als auch im Privatleben unverzichtbar, schnell und kostengünstig mit dem Internet verbunden zu sein. Eine Gemeinde muss daher für ihre Bevölkerung eine zukunftssichere Internetverbindung sicherstellen können", sagt Balber. „Die bereits angeschlossenen Gemeinden in anderen Pilotregionen zeigen, dass das Netz der nöGIG die Betriebe und die Bevölkerung mit leistbaren und leistungsfähigen Glasfaser-Internetanschlüssen versorgt", so Bohuslav, die auch betont: „Vor dem Hintergrund, dass unser niederösterreichisches Glasfaser-Modell von der Europäische Union erst Anfang dieser Woche mit dem Breitbandpreis ausgezeichnet wurde, freut mich die Entscheidung der Gemeinde Altenmarkt ganz besonders."

„Ziel ist es, jeden Haushalt an das Glasfasernetz anzuschließen. Mit der Übergabe der Glasfaserbestellungen startet Altenmarkt in das Gigabit-Zeitalter", betont Balber. In seiner Funktion als Breitbandsprecher für das Triestingtal erläuterte er die nächsten Schritte: „In der Pilotregion Triestingtal wollen wir den Breitbandausbau vorantreiben. Anfang Jänner 2017 starten wir mit der Befragung in den Gemeinden Kaumberg, Weissenbach und Furth."

nöGIG-Prokurist Dr. Igor Brusic erklärt den niederösterreichischen Weg des Glasfaserausbaus: „Die nöGIG wird überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Wir sind damit keine Konkurrenz zu privaten Anbietern. Diese Prämisse stellen wir auch in der Pilotregion Triestingtal sicher."

„Die nöGIG baut in vier ausgewählten Pilotregionen offene und öffentliche Glasfasernetze. Dabei ist die Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft ausschließlich für die Errichtung der passiven Infrastruktur zuständig. Die Netze selbst stehen allen Breitband-Dienstanbietern, zu gleichen Konditionen, offen. Niederösterreich ist mit diesem großen Infrastrukturprojekt voll im Plan. Die Pilotphase ist bis Ende 2018 abgeschlossen. Danach wird das Modell evaluiert und eine Ausrollung auf ganz Niederösterreich geprüft", erläutert ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02742/9005-12322, e-mail c.fuchs@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail a.csar@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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