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16.11.2016 | 09:13

Festlicher Abend zum NÖ Landesfeiertag im Auditorium Grafenegg

LH Pröll: „Gemeinsame Verpflichtung gegenüber den Generationen vor uns und den Generationen nach uns"

Festlicher Abend aus Anlass des NÖ Landesfeiertages: Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Harald Krassnitzer, Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka (v. l. n
Festlicher Abend aus Anlass des NÖ Landesfeiertages: Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Harald Krassnitzer, Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka (v. l. n© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Herzlich Willkommen in Grafenegg" - mit diesem „traditionellen Gruß seit vielen Jahren" eröffnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, Dienstag, das Festprogramm anlässlich des niederösterreichischen Landesfeiertages 2016 im Auditorium in Grafenegg.

Auf die Entwicklungen und Herausforderungen der Gegenwart gebe es nur eine Antwort: das Zusammenstehen, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in seiner Festrede. Dieses Zusammenstehen entstehe zunächst „aus dem Erinnern an die gemeinsame Geschichte", so der Landeshauptmann: „Alles was wir heute haben, verdanken wir jenen, die vor uns da gewesen sind." Gerade der Heilige Leopold als „der Milde, der Friedensstifter, der Erneuerer" sei „ein großes Vorbild", betonte er.

Das Zusammenstehen entspringe aber ebenso aus einer „gemeinsamen Verpflichtung gegenüber den Generationen vor uns und gegenüber den Generationen nach uns", fuhr er fort. Den nächsten Generationen eine Chance zu geben bedeute „die persönliche Entfaltung und das familiäre Glück zu ermöglichen, eine lebenswerte Umwelt zu erhalten, Wissen und Bildung zu ermöglichen und kreatives Schaffen zu beflügeln."

„Zusammenhalt verlangt auch Zusammenführen", skizzierte Pröll einen weiteren Aspekt. Dies sei ein Auftrag für jeden einzelnen und ein Auftrag an die Politik, denn derzeit sei eine Polarisierung festzustellen: „Standpunkte werden extremer, Töne werden schriller, Gräben werden tiefer." Umso wichtiger seien die „Stimmen der Vernunft, die zwischen unterschiedlichen Standpunkten vermitteln und unterschiedliche Meinungen zusammenführen."

„Zusammenhalt heißt gleichzeitig auch Zusammengehören", so der Landeshauptmann weiters: „Zusammengehören kann man nicht verordnen, sondern muss man spüren." Dabei gehe es um das Bewahren von Werten wie Leistungswille, Menschlichkeit, Eigeninitiative, Gerechtigkeit und Freiwilligkeit sowie um Werte wie das Vertrauen in die eigenen Stärke, die Kraft zum Gestalten, den Mut zum Entscheiden, das Denken in Generationen und das Bekenntnis zum Glauben, betonte er: „Diese Werte geben Halt und bieten Zusammenhalt" und daraus erwache „der Zusammenhalt, der uns in der Vergangenheit stark gemacht hat und der uns am Weg in die Zukunft Kraft gibt."

Der literarische Beitrag des Abends wurde durch den bekannten Schauspieler Harald Krassnitzer gestaltet, musikalisch wurde der Abend vom Jugendsinfonieorchester Niederösterreich mit Dirigent Martin Braun und Solistin Selina Ott begleitet.

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