16.11.2016 | 07:32

Auftakt zum NÖ Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg

LH Pröll: „Stift ist Ort der Forschung und der wissenschaftlichen Vermittlung"

Pressekonferenz in Klosterneuburg: Stifts-Kurator Wolfgang Christian Huber, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Generalabt Propst Mag. Bernhard Backovsky, Wissenschafterin Edith Kapeller und Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner (von links nach rechts).
Pressekonferenz in Klosterneuburg: Stifts-Kurator Wolfgang Christian Huber, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Generalabt Propst Mag. Bernhard Backovsky, Wissenschafterin Edith Kapeller und Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner (von links nach rechts).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Das Zusammentreffen im Stift Klosterneuburg am Landesfeiertag habe eine lange Tradition, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, Dienstag, im Zuge der Pressekonferenz zum Auftakt des Landesfeiertages im Stift Klosterneuburg. Gemeinsam mit Generalabt Propst Mag. Bernhard Backovsky und Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner informierte er dabei über die neuesten Aktivitäten des Stiftes.

Rund 32 Millionen Euro seien in den vergangenen Jahren in die Renovierungsarbeiten investiert worden, das Land Niederösterreich habe dafür rund 8,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, so der Landeshauptmann. Man könne daran auch sehen, „welch große kulturelle Verantwortung die Stifte und Kirchen haben", betonte Pröll.

„Wer auf die Wissenschaft setzt, setzt auf die Zukunft", ging der Landeshauptmann auf das Thema Wissenschaft näher ein. Gerade Klosterneuburg spanne dabei einen großen Bogen „vom Stift als geistiges Zentrum mit Tradition in die zurückliegenden Jahrhunderte" bis zu „IST Austria in der heutigen Zeit als Leuchtturm der wissenschaftlichen Arbeit im Bundesland Niederösterreich", so Pröll. Das Stift Klosterneuburg leiste „einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Szenerie des Bundeslandes Niederösterreich", verwies er etwa auf die Stiftsbibliothek, die Forschungsarbeit von Edith Kapeller, die vor kurzem mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde, sowie auf die Rolle des Stiftes als Ort der wissenschaftlichen Vermittlung, etwa durch die hochkarätigen jährlichen Ausstellungen.

Gerade durch Ausstellungen wie in diesem Jahr über den Erzherzogshut oder im nächsten Jahr zum 300. Geburtstag von Maria Theresia leiste das Stift Klosterneuburg auch „einen wesentlichen Beitrag zur Aufbereitung unserer eigenen Geschichte". In diesem Zusammenhang verwies Pröll auch auf das „Haus der Geschichte", das in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres in St. Pölten eröffnet wird. Dieses werde „eine umfassende Präsentation der niederösterreichischen Landesgeschichte" und „eine zeitgemäße Darstellung der Rolle Niederösterreichs im zentraleuropäischen Raum" bieten.

Propst Backovsky erinnerte in seiner Stellungnahme an die Gründung des Stiftes: „Es wurde begründet für die Menschen - für deren Bildung, deren Information, für Wissenschaft und Kultur". Wirtschaftsdirektor Gahleitner informierte über die sozialen und kulturellen Vorhaben des Stiftes, auch das Weingut entwickle sich „hervorragend". Neben der Orchideenausstellung (von 4. bis 19. März 2017) stehe im kommenden Jahr vor allem die Ausstellung „Kirche, Kloster, Kaiserin - Maria Theresia und das sakrale Österreich" im Mittelpunkt. Die Ausstellung wird von 4. März bis 15. November 2017 zu sehen sein.

Der Landesfeiertag wird im Stift Klosterneuburg traditionell mit einer Festmesse in der Stiftskirche gefeiert, dieses Jahr war Propst Eduard Fischnaller (Augustiner Chorherrenstift Neustift, Südtirol) der Zelebrant. Anschließend fand der Leopoldisegen auf dem Stiftsplatz statt. 

Nähere Informationen: Stift Klosterneuburg, 3400 Klosterneuburg, http://www.stift-klosterneuburg.at/, Pressesprecher Walter Hanzmann, Telefon 02243/411-182, e-mail presse@stift-klosterneuburg.at.

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