27.10.2016 | 00:58

Ötschergräben auf Platz 2 im großen Finale von „9 Plätze - 9 Schätze"

Unterstützer aus allen fünf Naturparkgemeinden

Beim großen Live-Finale der ORF-Sendung 9 Plätze - 9 Schätze konnten die Ötschergräben im Naturpark Ötscher-Tormäuer den 2. Platz erreichen. Der Titel „Schönster Platz Österreichs" ging 2016 nach Tirol in das Kaisertal bei Kufstein. Auf Platz drei schaffte es der „Weinweg der Sinne" in der Steiermark. Die Wahl setzte sich aus einer Promi-Abstimmung und einem Publikumsvoting zusammen. Auf der Bühne bei Armin Assinger wurde Niederösterreich von Margit Laufer und Alfred Komarek vertreten.

Die „NÖ heute"-Moderatorin Margit Laufer über die Ötschergräben: „Für mich strahlen die Ötschergräben eine unglaubliche Kraft aus. Die Kombination aus dem alles überblickenden Ötscher und den tiefen Einschnitten der Ötschergräben ruft die geheimnisvolle Stimmung des Gebietes hervor. Die Ötschergräben sind ein idealer Ort, um sich selbst zu spüren und neue Kraft zu tanken."

Hinter der Bühne, auf der sogenannten „Fanmeile" bei Barbara Karlich, wurden die Ötschergräben lautstark von rund 25 Personen aus der Region vertreten. Aus allen fünf Naturparkgemeinden (Annaberg, Mitterbach, Gaming, St. Anton/Jeßnitz und Puchenstuben) fanden sich Unterstützer zusammen, um die Ötschergräben zu präsentieren.

Alfred Hinterecker, der Bürgermeister von Mitterbach und Obmann-Stellvertreter des Vereins Naturpark Ötscher-Tormäuer: „Für die Ötschergräben und den Naturpark Ötscher-Tormäuer ist die Teilnahme an der Sendung ein wichtiger und großer Schritt. Die Region hat in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht und bietet Besucherinnen und Besuchern ein ideales Angebot, um auch mehrere Tage Urlaub bei uns verbringen zu können. Neben beeindruckenden Landschaften wie den Ötschergräben, die durch gut gepflegte Wanderwege zugänglich sind, findet sich bei uns auch ein weitreichendes Netzwerk an Schutzhütten, Gastronomie und Zimmervermietern. Viele unserer Wanderungen sind durch die Anbindung an die Mariazellerbahn auch ohne Auto zu genießen." 

Die Wandersaison im Naturpark erstreckt sich alljährlich vom 1. Mai bis 26. Oktober. Als idealer Einstieg in die Ötschergräben bietet sich das Naturparkzentrum Ötscher-Basis in Wienerbruck an. Direkt zwischen dem Mariazellerbahn-Bahnhof Wienerbruck-Josefsberg und dem Eingang zu den Ötschergräben gelegen, können sich Besucher auf der Ötscher-Basis über die bevorstehende Wanderung und auch über die gesamte Region informieren. Ein nettes Restaurant mit Seeterrasse verwöhnt die Wanderer mit Köstlichkeiten aus der Region. Von der Ötscher-Basis führt der Weg durch die Lassingschlucht zum beeindruckenden Lassingfall und weiter zum Kraftwerk Stierwaschboden. Hier kann in Kombination mit einer kleinen Ausstellung die Turbinenhalle besichtigt werden. Weiter bachaufwärts schlängelt sich der Pfad zum Ötscherhias. Hier hat man die Möglichkeit, die Ötschergräben zu verlassen und nach Mitterbach zu wandern. Wer noch nicht genug von den Ötschergräben hat, folgt dem Weg vorbei am imposanten Mirafall bis zum Schleierfall. Am Ende der Ötschergräben liegt idyllisch das neu renovierte Schutzhaus Vorderötscher.  

Nicht weniger beeindruckend präsentieren sich die Hinteren Tormäuer. Vom Kraftwerk Stierwaschboden aus folgt der Weg der Erlauf bachabwärts bis zum Erlaufboden. Nach einem Anstieg erreicht man das Alpenhotel Gösing, welches sich nicht nur für eine Auszeit inmitten der faszinierenden Landschaften des Naturparks eignet, sondern auch für eine kurze Rast nach einer schönen Wanderung.

Als perfekter Mobilitätspartner in der Region präsentiert sich die Mariazellerbahn. Bei vielen Wanderungen eignet sich die Himmelstreppe um zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Die weitläufige Alm am Hochbärneck in St. Anton an der Jeßnitz sowie der Naturparkeingang Eibenboden bieten ebenfalls perfekte Einstiege in das Ötschergebiet. Von Lackenhof in der Gemeinde Gaming aus kommen jene auf Ihre Kosten, die den Ötscher besteigen möchten - abenteuerlich über den Rauen Kamm oder gemütlich mit dem großen Ötscherlift.

Weitere Informationen: http://www.naturpark-oetscher.at/.

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