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29.09.2016 | 13:14

Verkehrsfreigabe für Bahnüberführung im Zuge der neuen Landesstraße L163 in Bruck an der Leitha

LH Pröll: „Beitrag für mehr Lebensqualität und Sicherheit"

Offizielle Verkehrsfreigabe der Bahnüberführung in Bruck im Zuge der L163: Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG Mag. Franz Hammerschmid, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeister Richard Hemmer und Straßenbaudirektor DI Josef Decker. (v.l.n.r.)
Offizielle Verkehrsfreigabe der Bahnüberführung in Bruck im Zuge der L163: Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG Mag. Franz Hammerschmid, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeister Richard Hemmer und Straßenbaudirektor DI Josef Decker. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nahm am heutigen Donnerstag im Beisein von Straßenbaudirektor DI Josef Decker, Bürgermeister Richard Hemmer und dem Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG Mag. Franz Hammerschmid die offizielle Verkehrsfreigabe der neuen Landesstraße L163 und der neuen Bahn-überführung in Bruck an der Leitha vor.

Landeshauptmann Pröll bedankte sich für die „ausgezeichnete Zusammenarbeit". Dieses Projekt zeige, was man über Parteigrenzen hinweg zustande bringen könne. Die Landesstraßenverlegung und die neue Bahnüberführung seien „ein Signal für mehr Lebensqualität in der Stadt", so Pröll. Der Bahnübergang sei mit vielen Wartezeiten verbunden gewesen, was die Situation für Einsatzkräfte erschwert habe, „wo es auf jede Minute ankommt". Zudem sei diese Kreuzung ein Hotspot gewesen, wo es auch immer wieder zu Unfällen gekommen sei.

Dieses Projekt sei kein Einzelprojekt, betonte der Landeshauptmann, dass in den vergangenen 15 Jahren insgesamt rund 70 Millionen Euro in den Bau von Bahnunter- und -überführungen investiert und damit die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht worden sei. Bei diesem Projekt seien rund 4,7 Millionen Euro investiert worden, 3,1 Millionen Euro seien vom Land Niederösterreich, der Rest von der Gemeinde und den ÖBB aufgebracht worden. Das Projekt solle „ein Beitrag für mehr Lebensqualität und Sicherheit" sein, so Pröll.

„Diese Kooperation ist wichtig im Sinne der Verkehrsteilnehmer", so Straßenbaudirektor Decker, der informierte, dass auf dieser Strecke bereits in der Vergangenheit täglich 4.000 Menschen unterwegs gewesen seien. Er sprach von einem „Hotspot, der mustergültig entschärft wurde". Das Projekt sei ein gutes Beispiel dafür, „wie Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Land und ÖBB funktionieren kann", so der Straßenbaudirektor.

„Das Jubiläumsjahr ist für uns ein Jahr voller positiver Ereignisse", so Bürgermeister Hemmer, der über die Entstehung des Projekts informierte. Der Bahnübergang sei mit langen Wartezeiten verbunden gewesen, mit der neuen Bahnüberführung habe man einen wichtigen Schritt für die Bürgerinnen und Bürger gesetzt, so Hemmer. Im Zuge dieses Projekts seien auch 30 Hektar Bauland angekauft worden und hier habe sich bereits der erste Betrieb angesiedelt, sprach der Bürgermeister von „wichtigen Investitionen in den Wirtschaftsstandort Bruck".

„Wenn man zusammenarbeitet und über Grenzen hinweg blickt, kommen großartige Projekte zustande", betonte ÖBB Infrastruktur-Geschäftsbereichsleiter Hammerschmid, dass dieses Projekt zeige, wie Zusammenarbeit funktionieren könne. „Eisenbahnkreuzungen sind ein komplexes und schwieriges Thema", sagte Hammerschmid, dass es hier immer wieder zu Unfällen gekommen sei. Für Eisenbahner sei es wichtig, niemanden zu verletzen, das Geld, das hier investiert worden sei, sei „gut investiert", so Hammerschmid.

Aus Sicherheitsgründen und zur Beschleunigung des Straßenverkehrs, durch Entfall von langen Wartezeiten bei geschlossenen Schranken ist die niveaugleiche Eisenbahnkreuzung aufgelassen und durch eine Überführung an der neuen Landesstraße L163 ersetzt worden. Für die neue Überführung wurde die L163 westlich des Verschiebebahnhofgeländes verlegt und an den Kreisverkehr B10/L160 angebunden. Durchgeführt wurden die Arbeiten in drei Ausbaustufen.

Im Bereich vor bzw. nach der Überführung weist die L163 eine Steigung bzw. ein Gefälle von sechs Prozent auf. Die Fahrbahnbreite der rund 960 Meter langen neuen L163 wurde entsprechend den Verkehrserfordernissen mit sieben Metern ausgeführt. Eine Linksabbiegespur (in die Stuttgarter Straße) für die Erschließung der westlich der L163 gelegenen Grundflächen bzw. für das Industriegebiet wurde für sichere Abbiegemanöver errichtet. Für das Bauvorhaben waren rund 82.000 Kubikmeter Dammschüttungen erforderlich. Die alte L163, welche als Sackgasse bei der aufgelassenen Eisenbahnkreuzung endet, wurde mit einer Länge von rund 1,8 Kilometern von der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha übernommen.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Straße, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812-60141, e-mail gerhard.fichtinger@noel.gv.at.

 

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