27.09.2016 | 09:57

Kreisverkehr in Außermanzing fertig gestellt

Brückensanierung über Laabenbach abgeschlossen

Kürzlich konnten in Außermanzing (Bezirk St. Pölten-Land) die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr an der Kreuzung der Landesstraße L 119 mit der Landesstraße L 2263 sowie die Generalsanierung der Brücke über den Laabenbach im Zuge der  L 2263 abgeschlossen werden. Die Landesstraße L 119 ist in diesem Bereich mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von rund 4.500 Fahrzeugen, die Landesstraße L 2263 mit etwa 1.500 Fahrzeugen pro Tag frequentiert. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit haben sich das Land Niederösterreich und die Gemeinden Neustift-Innermanzing und Altlengbach dazu entschlossen, an der Kreuzung der L 119 mit der L 2263 in Außermanzing einen Kreisverkehr zu errichten bzw. die Brücke über den Laabenbach im Zuge der L 2263 zu verbreitern und zu sanieren.

Im Zuge des Projektes wurde im Bereich der Kreuzung der Landesstraße L 119 mit der Landesstraße L 2263 ein Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 34 Metern neu errichtet. Zwischen dem Laabenbach und dem Betriebsgebiet Außermanzing wurde ein kombinierter Geh- und Radweg angelegt und einige Gehwege und Querungshilfen saniert bzw. neu errichtet. Weiters fräste die Straßenmeisterei Neulengbach in Zusammenarbeit mit Baufirmen aus der Region die Fahrbahn der Landesstraße L 2263 vom Kreisverkehr bis zur Brücke über den Laabenbach ab und trug anschließend eine neue Deckschichte auf. Auch die Beleuchtung wurde im Bereich des Kreisverkehrs und der Geh- und Radwege auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund 250.000 Euro, wobei rund 100.000 Euro auf das Land Niederösterreich und jeweils 75.000 Euro auf die Gemeinden Neustift-Innermanzing und Altlengbach entfallen.

Beim Brückenobjekt wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen der Fahrbahnbelag, die beiden Randbalken sowie die Brückenabdichtungen abgetragen und anschließend durch eine dem letzten Stand der Technik entsprechenden Ausführung ersetzt, wobei auf der flussaufwärtigen Seite ein drei Meter breiter Radweg durch eine Randbalkenverbreiterung hergestellt wurde. Beidseitig der Randbalken wurden zur Absturzsicherung neue Brückengeländer, sowie flussabwärts Leitschienen und flussaufwärts Betonleitwände montiert. Als weitere Maßnahme wurden Sanierungen an der Brückenuntersicht, am bachseitigen Brückenwiderlager sowie dem Entwässerungssystem vorgenommen. Die Bauarbeiten führte die Firma Pittel+Brausewetter in einem Zeitraum von acht Wochen aus. Die Gesamtbaukosten von rund 290.000 Euro trägt zur Gänze das Land Niederösterreich.  

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