23.08.2016 | 11:49

Alle COMET-Anträge mit NÖ Beteiligung genehmigt

Bohuslav: 19 Millionen Euro zusätzlich für NÖ Forschungslandschaft

19 Millionen Euro zusätzlich für die NÖ Forschungslandschaft: Darüber freuen sich Mag. Georg Batrmann, Leiter der Gruppe Wirtschaft, Sport und Tourismus beim Amt der NÖ Landesregierung, Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Landerätin Dr. Petra Bohuslav, Univ.Prof. Dr. Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter von FFoQSI, und ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki (von links nach rechts).
19 Millionen Euro zusätzlich für die NÖ Forschungslandschaft: Darüber freuen sich Mag. Georg Batrmann, Leiter der Gruppe Wirtschaft, Sport und Tourismus beim Amt der NÖ Landesregierung, Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Landerätin Dr. Petra Bohuslav, Univ.Prof. Dr. Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter von FFoQSI, und ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki (von links nach rechts).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

„Technologie, Entwicklung und Forschung sind das Rückgrat der Wirtschaft. Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, sind wettbewerbsfähiger, umsatzstärker, sichern mehr Arbeitsplätze und machen damit den Wirtschaftsstandort Niederösterreich konkurrenzfähiger", sagte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav am heutigen Dienstag in St. Pölten, wo sie gemeinsam mit Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, die COMET-Anträge mit niederösterreichischer Beteiligung präsentierte, die kürzlich allesamt vom Bund genehmigt wurden.

Die niederösterreichische Innovationspyramide für Forschung und Entwicklung reiche von der Basis der Technologie- und Innovationspartner für Kleinstunternehmen über die Ebene der Cluster bis zum Technopolprogramm an der Spitze, führte Bohuslav aus. „Diese Pyramide steht für das Wirtschaftswachstum und bildet die beste Grundlage für das COMET-Programm, den ‚Rolls Royce‘ in der länderübergreifenden Forschungslandschaft, in dessen neuem Förderprogramm es Niederösterreich geschafft hat zu reüssieren", betonte die Landesrätin.

„Dass alle Anträge mit niederösterreichischer Beteiligung dabei genehmigt wurden, ist nicht die Regel und spricht für die Qualität unserer Anträge. In Summe stehen so in den nächsten Jahren 19 Millionen Euro zusätzlich - 14 Millionen Bundes- und 5 Millionen Landesmittel - für die niederösterreichische Forschung zur Verfügung", freute sich Bohuslav.

Egerth betonte: „Forschungspolitik ist die beste Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Wohlstandspolitik und ein langfristiges Investment". Niederösterreich habe sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und sei in allen Programmen etabliert. „Mit jetzt 13 COMET-Beteiligungen gehört Niederösterreich mit Oberösterreich und der Steiermark zu den stärksten Bundesländern. In den letzten Jahren flossen hier über COMET 70 Millionen Euro Bundesmittel als reine Zuschussmittel, rund 50 Prozent davon in mittelständische Unternehmen, aber auch 13 Prozent in Start-Ups", meinte Egerth.

Von den vier Forschungsprojekten mit niederösterreichischer Beteiligung, die künftig als K1-Zentren geführt werden, sind zwei auch direkt in Niederösterreich angesiedelt: ACMIT, das Austrian Center for Medical Innovation and Technology, für Medizintechnik, -robotiksysteme und den Bereich der minimal invasiven Medizin am Technopol Wiener Neustadt (gemeinsam mit Tirol) sowie FFoQSI, das Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety & Innovation, für den Bereich der Lebensmittelforschung vom Feld bis zum Teller am Technopol Tulln (gemeinsam mit Oberösterreich und Wien).

Beteiligt ist Niederösterreich an PCCL-K1, dem K1-Center in Polymer Engineering and Science, für das Gebiet der Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften in der Steiermark (gemeinsam auch mit Oberösterreich) sowie an CDP, dem Austrian Center for Digital Production, einem Kompetenzzentrum für digitale Produktion in Wien (gemeinsam auch mit Burgenland und Vorarlberg).

Nähere Informationen beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9005-12026, Mag. Lukas Reutterer, und e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at bzw. bei der Wirtschaftsagentur ecoplus unter 02742/9000-19616, Mag. Andreas Csar, und e-mail a.csar@ecoplus.at.

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