11.07.2016 | 09:36

Waldland steht für Produktionsvielfalt im Waldviertel

Pernkopf: Naturnaher, professioneller und sehr innovativer Pionierbetrieb

Ing. Gerhard Zinner, Geschäftsführer von Waldland, MEP Elisabeth Köstinger und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten mitten in einem Mohnfeld bei Kleinschönau die Produktionsvielfalt im Waldviertel (von links nach rechts).
Ing. Gerhard Zinner, Geschäftsführer von Waldland, MEP Elisabeth Köstinger und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten mitten in einem Mohnfeld bei Kleinschönau die Produktionsvielfalt im Waldviertel (von links nach rechts).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

"Waldland ist ein naturnaher, professioneller und sehr innovativer Pionierbetrieb, der mit seinem beeindruckenden Sonderkultur- und Veredelungsprogramm vom Land Niederösterreich sowohl ideell als auch finanziell unterstützt wird", sagte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf am Freitag im Zuge einer Pressekonferenz mitten in einem Mohnfeld bei Kleinschönau im Waldviertel.

„Mit seinen 830 Mitglieder- und weiteren 110 Betrieben auf Probe sowie 150 Angestellten ist Waldland zudem ein sehr gutes Beispiel für den Arbeitgeber Landwirtschaft", führte Pernkopf weiter aus. Gleiches gelte etwa auch für die bäuerlichen Genossenschaften, die beiden niederösterreichischen Molkereien mit ihren 2.000 Arbeitsplätzen oder auch Raiffeisen mit seinen österreichweit 12.000 Mitarbeitern bzw. 1.000 Lehrlingen.

In Bezug auf das Waldviertel merkte der Landesrat abschließend an, dass hier seit 2010 die Wanderbilanz - auch ohne den Raum Krems - positiv und der Anstieg des Bruttoregionalproduktes gewaltig sei. Auch von einem Höfesterben könne man nicht sprechen, die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Niederösterreich liege stabil bei rund 40.000.

Elisabeth Köstinger, Abgeordnete zum Europäischen Parlament, sagte: „Die Landwirtschaft hat immer schon vorausgedacht und oft aus der Not eine Tugend gemacht. Auch jetzt brauchen wir Initiativen wie Waldland, die über den Tellerrand schauen und sich mit Kreativität und hohem persönlichem Engagement von der Masse abheben. Vielfalt bringt sehr viel an Wertschöpfung".

Waldland hat Mitte der 1980er-Jahre begonnen, im Waldviertel mit fünf Landwirten den Mohn, der hier bereits auf die Zeit der Kolonialisierung um 1150 zurückgeht, wieder zu kultivieren. 1994 wurde beantragt, Waldviertel Graumohn als geschützte Ursprungsbezeichnung verwenden zu können, die Zulassung war die zweite nach der Wachauer Marille. Heute entfallen von den rund 1.700 Hektar Mohn, die in Österreich angebaut werden, 1.059 Hektar auf den Waldland-Vertragsanbau im Waldviertel. Die Produktion wird zur Gänze in Österreich verarbeitet, u. a. zu 10.000 bis 15.000 Stück Mohnzelter oder 5.700 Stück Mohnstrudel pro Woche.

Nähere Informationen beim Büro LR Pernkopf unter 02742/9005-12704, DI Jürgen Maier, und e-mail lr.pernkopf@noel.gv.at bzw. bei Waldland unter 02826/7443-0, DI Hannelore Zinner, und e-mail hannelore.zinner@waldland.at.

 

 

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