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23.06.2016 | 13:20

Präsentation des Kindermagazins „KISCH" der Kultur.Region.Niederösterreich

LH Pröll: „Medien haben einen ganz wesentlichen Bildungsauftrag"

Präsentation von „KISCH“ mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (2.v.r.) und den Volksschulkindern Naomi, Viktoria und Moritz. (v.l.n.r.)
Präsentation von „KISCH“ mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (2.v.r.) und den Volksschulkindern Naomi, Viktoria und Moritz. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Rahmen einer Feierstunde in der Musikschule St. Pölten wurde heute, Donnerstag, das Magazin „KISCH", das Kinderschaufenster der Kultur.Region.Niederösterreich, mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Ing. Maximilian Kaltenböck, Aufsichtsratsmitglied der Kultur.Region.Niederösterreich, den Geschäftsführern Dorothea Draxler, Dr. Edgar Niemeczek und Martin Lammerhuber, der Chefredakteurin Dr. Freya Martin, den Gestaltern Verena Weiss und Peter Olschinsky vom Atelier Olschinsky, dem Hausherrn Mag. Alfred Kellner, PhD, Direktor der Musikschule St. Pölten, den zahlreichen Partnerinnen und Partnern und Volksschulkindern präsentiert.

„Medien haben die Aufgabe, das, was irgendwo in der Welt passiert, der gesamten Welt mitzuteilen", betonte Landeshauptmann Pröll, dass Medien etwas seien, das „von Menschen gemacht, geschrieben und gestaltet" werde. „Medien haben die Chance und die Möglichkeit positive Werte zu vermitteln", so der Landeshauptmann. Pröll weiters: „Medien haben in der heutigen Zeit einen ganz wesentlichen Bildungsauftrag."

In Hinblick auf SMS, WhatsApp und Tablet sagte Pröll, dass man auf der einen Seite froh sein könne, „dass in der Kommunikationstechnik dieser Fortschritt gelungen ist", auf der zweiten Seite laufe man aber Gefahr, sich von diesen Medien „überwuchern" zu lassen. „Wir sind immer mehr gewohnt, uns mit der Technik zu unterhalten und das drängt uns weg davon, uns von Mensch zu Mensch zu unterhalten", gab Pröll zu bedenken, dass man ein Lachen per SMS oder WhatsApp zwar mit einem oder mehreren Smileys ausdrücken könne, aber das fröhliche Lachen nicht hören und über die Technik auch nicht verspüren könne, wenn jemand traurig sei oder Probleme habe. „Es sei wieder nötig, menschliche Oasen zu schaffen", betonte der Landeshauptmann. Die Kultur sei eine solche Oase. „Jemand, der sich der Kultur widmet, ist zwangsläufig eingebunden in eine Gemeinschaft", so Pröll.

KISCH sei wichtig und notwendig in der Entwicklung des Landes und der Gesellschaft, betonte Pröll: „In jedem Menschen steckt eine Grundportion an Kreativität." Nicht jeder bekomme die Chance diese zu entdecken und zu nutzen. KISCH leiste hier einen wichtigen Beitrag, Kinder mit Kunst und Kultur in Berührung zu bringen. „Je früher ein Mensch mit Kunst und Kultur konfrontiert ist, desto geringer ist später die Hemmschwelle zu Kunst und Kultur", so der Landeshauptmann.

„KISCH ist das erste Kulturmagazin dieser Art in Niederösterreich", führte Chefredakteurin Martin aus, dass die Recherchen bereits im Herbst begonnen hätten. „KISCH setzt sich aus ‚Kinder‘ und ‚Schaufenster der Kultur.Region‘ zusammen", damit wolle man die gesamte Kulturlandschaft darstellen. Ziel sei es gewesen, „ein pädagogisch und qualitativ hochwertiges Printmedium für Kinder zu schaffen als Pendant dazu, dass Kinder digital natives sind". Anspruch sei „Für Kinder zu schreiben ist wie für Erwachsene - nur besser", zitierte Martin Astrid Lindgren.

Es gehe darum, Kinder mit Kultur und Kulturtechniken in Berührung zu bringen und, dass sie vielleicht eine künstlerische Karriere einschlagen, so Geschäftsführer Niemeczek. Man müsse früh damit beginnen, diesen Dingen Relevanz zu verleihen und das mache man nun unter anderem mit KISCH. Die Kultur.Region.Niederösterreich habe Angebote für alle Generationen und nun auch ein Medium für Kinder. „Man kann nie früh genug damit beginnen, Kinder positiv mit Kunst und Kultur in Verbindung zu bringen", ergänzte Geschäftsführerin Draxler und führte aus, dass das gut mit Vorbildern gelinge.

Nähere Informationen: Weinviertler Museumsdorf Niedersulz GmbH, Chefredaktion KISCH, Dr. Freya Martin, Telefon 0664/405 1963, e-mail freya.martin@museumsdorf.at, NÖ KREATIV GmbH, Markus Kiesenhofer, BA MA, Telefon 0664/88 30 88 33, e-mail markus.kiesenhofer@noe-kreativ.at, Kultur.Region.Niederösterreich GmbH, Geschäftsführer Martin Lammerhuber, Telefon 0664/391 00 22, e-mail martin.lammerhuber@kulturregionnoe.at.

 

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Präsentierten das Magazin „KISCH“: Landesschulratspräsident Prof. Mag. Johann Heuras, die Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dorothea Draxler und Dr. Edgar Niemeczek, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Martin Lammerhuber, Mag. Alfred Kellner, PhD, Direktor der Musikschule St. Pölten, und Ing. Maximilian Kaltenböck, Aufsichtsratsmitglied der Kultur.Region.Niederösterreich. (v.l.n.r.)
Präsentierten das Magazin „KISCH“: Landesschulratspräsident Prof. Mag. Johann Heuras, die Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dorothea Draxler und Dr. Edgar Niemeczek, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Martin Lammerhuber, Mag. Alfred Kellner, PhD, Direktor der Musikschule St. Pölten, und Ing. Maximilian Kaltenböck, Aufsichtsratsmitglied der Kultur.Region.Niederösterreich. (v.l.n.r.)© NÖ Landespressedienst/BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Präsentierten das Magazin „KISCH“: Landesschulratspräsident Prof. Mag. Johann Heuras, die Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dorothea Draxler und Dr. Edgar Niemeczek, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Martin Lammerhuber, Mag. Alfred Kellner, PhD, Direktor der Musikschule St. Pölten, und Ing. Maximilian Kaltenböck, Aufsichtsratsmitglied der Kultur.Region.Niederösterreich. (v.l.n.r.)

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