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28.04.2016 | 08:57

„Glanz des Ostens": LH Pröll und Bulgariens Staatspräsident Plevneliev eröffneten Ausstellung im Stift Klosterneuburg

„Wichtiges Signal für grenzüberschreitende Kraft der Kultur"

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bulgariens Präsident Mag. Rosen Plevneliev eröffneten die Ausstellung \"Glanz des Ostens\" im Stift Klosterneuburg.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bulgariens Präsident Mag. Rosen Plevneliev eröffneten die Ausstellung \"Glanz des Ostens\" im Stift Klosterneuburg.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Glanz des Ostens": So lautet der Titel einer Sonderausstellung, die im Stift Klosterneuburg anhand von 125 Exponaten aus dem Besitz des archäologischen Nationalmuseums Sofia die Entwicklung des Christentums und der christlichen Kunst in Bulgarien vom 4. bis zum 17. Jahrhundert zeigt. Gestern, Mittwoch, wurde die Ausstellung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem bulgarischen Staatspräsidenten Mag. Rosen Plevneliev feierlich eröffnet.

Die Eröffnung dieser Ausstellung sei „Höhepunkt und Schlusspunkt" des Besuches von Staatspräsident Plevneliev in Niederösterreich, sagte Landeshauptmann Pröll in seiner Eröffnungsrede. Der Tag habe „ganz im Zeichen von Europa und Kultur" gestanden, so Pröll, der am Vormittag schon ein Arbeitsgespräch mit dem bulgarischen Präsidenten abgehalten hatte. „Europa und Kultur verleihen unserem Heimatland Niederösterreich eine unglaubliche Dynamik, etwa in der wirtschaftlichen Entwicklung", betonte Pröll, dass Bulgarien auch ein wichtiger Handelspartner sei: „Rund 450 niederösterreichische Unternehmen stehen in Handelsbeziehungen mit Bulgarien."

„In Niederösterreich sind Europa und Kultur auch ein politisches Bekenntnis", hielt der Landeshauptmann weiters fest: „Europa und Kultur sind bei uns keine Randthemen, sondern Wegweiser am Weg nach vorn." Europa schöpfe „die Kraft aus dem Abwechslungsreichtum der Regionen", Niederösterreich nehme als Region im Herzen Europas eine wichtige Brückenfunktion ein, betonte er.

Die Ausstellung im Stift Klosterneuburg sei „ein wichtiges Signal für die christlichen Wurzeln unseres Kontinents, ein wichtiges Signal für die grenzüberschreitende Kraft der Kultur und ein wichtiges Signal für den gemeinsamen europäischen Weg", so Pröll.

„Das Stift Klosterneuburg trägt die lange Geschichte und reichhaltige Kultur Europas in sich", zeigte sich Staatspräsident Plevneliev überzeugt. Für Bulgarien habe Klosterneuburg „eine besondere Bedeutung und einen besonderen Wert", betonte er: „Das Stift Klosterneuburg ist ein großer und vertrauter Freund Bulgariens."

In seiner Rede betonte Plevneliev vor allem die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Noch nie war die Zusammenarbeit ein so wichtiger Faktor und ein Motor der positiven Entwicklung", verwies er etwa auch auf die „erfolgreiche Partnerschaft im Rahmen der Donaurraumstrategie". Angesichts der „ernsthaften Herausforderungen", vor denen man heute gemeinsam in Europa stehe, müsse man „handeln und entscheiden", so der Staatspräsident: „Nur durch Zusammenarbeit können wir alle diese Herausforderungen auch bewältigen."

„Ein schönes Wort unserer Sprache lautet: Danke, Danke, Danke", freute sich der Propst des Stiftes Klosterneuburg, Mag. Bernhard Backovsky, im Zuge der Eröffnung. Kustos Dr. Nicolaus Buhlmann betonte, die Anwesenheit des bulgarischen Staatspräsidenten sei „eine außerordentliche Ehre" und unterstreiche die Bedeutung dieser Ausstellung. Zur Ausstellung selbst sprach Prof. Dr. Lyudmil Vagalinski, der Direktor des Nationalen Archäologischen Instituts und Museums in Sofia. Seitens des Stiftes Klosterneuburg wurde im Anschluss an die Eröffnung der „Stern zum Leopoldskreuz in Gold" an Präsident Plevneliev übergeben, der bulgarische Kulturminister Vezhdi Rashidov bekam das „Leopoldskreuz in Gold" verliehen.

„Glanz des Ostens" zeigt Exponate, die erst zum zweiten Mal außerhalb Bulgariens zu sehen sind. Darunter finden sich zahlreiche Goldschmiedearbeiten, liturgisches Gerät, architektonische Fragmente und einige der bedeutendsten Ikonen Bulgariens. Zu sehen ist die Ausstellung „Glanz des Ostens. Christliche Kunst aus Bulgarien" vom 1. Mai bis 31. Juli dieses Jahres  im Stiftsmuseum täglich von 9 bis 18 Uhr.

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Ausstellungsrundgang mit dem bulgarischen Kulturminister Vezhdi Rashidov, Metropolit Antonij (Bulgarisch-Orthodoxe Diözese von West- und Mitteleuropa), Propst Mag. Bernhard Backovsky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Staatspräsident Mag. Rosen Plevneliev (v. l. n. r.).
Ausstellungsrundgang mit dem bulgarischen Kulturminister Vezhdi Rashidov, Metropolit Antonij (Bulgarisch-Orthodoxe Diözese von West- und Mitteleuropa), Propst Mag. Bernhard Backovsky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Staatspräsident Mag. Rosen Plevneliev (v. l. n. r.).© NÖ Landespressedienst/PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Ausstellungsrundgang mit dem bulgarischen Kulturminister Vezhdi Rashidov, Metropolit Antonij (Bulgarisch-Orthodoxe Diözese von West- und Mitteleuropa), Propst Mag. Bernhard Backovsky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Staatspräsident Mag. Rosen Plevneliev (v. l. n. r.).

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