15.04.2016 | 00:03

Bundespräsidentenwahl: 1.283.662 Wahlberechtigte in Niederösterreich

Landtagspräsident Penz informierte über Wahlabwicklung

Landtagspräsident Ing. Hans Penz informierte in seiner Funktion als Leiter der Landeswahlbehörde über die Abwicklung der Bundespräsidentenwahl am 24. April.
Landtagspräsident Ing. Hans Penz informierte in seiner Funktion als Leiter der Landeswahlbehörde über die Abwicklung der Bundespräsidentenwahl am 24. April.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landtagspräsident Ing. Hans Penz informierte heute, Freitag, in seiner Funktion als Leiter der Landeswahlbehörde über die Abwicklung der Bundespräsidentenwahl am 24. April. So wird es in Niederösterreich an diesem Tag 1.283.662 Wahlberechtigte geben, davon 624.061 Männer und 659.601 Frauen. Damit wird Niederösterreich jenes Bundesland mit den meisten Wahlberechtigten sein. Insgesamt wird es in Österreich 6.382.484 Wahlberechtigte geben.

Exakt 2.662 Wahllokale werden am 24. April geöffnet haben, so Penz: „Die ersten Wahllokale öffnen um 6 Uhr, die letzten schließen um 17 Uhr."  Im Wahllokal wird den Wählern ein Stimmzettel mit den alphabetisch gereihten Kandidaten ausgehändigt, für Blinde gibt es auch eigene Stimmzettel mit einer Wahlschablone. Jene, die am Wahltag verhindert sind, haben die Möglichkeit, mit Briefwahl zu wählen. „Den Antrag für die Ausstellung einer Wahlkarte kann nur der Wahlberechtigte selbst stellen", informierte Penz. Sobald eine Briefwahl beantragt wurde, wird dem Wahlberechtigten eine Wahlkarte zugestellt, diese enthält neben dem Stimmzettel auch ein weißes Kuvert. Der Wähler füllt den Stimmzettel aus, gibt ihn in das Wahlkuvert und steckt dieses dann in die Wahlkarte, die zu verschließen ist. Dabei braucht es auch eine eidesstattliche Erklärung, dass der Wähler die Stimme unbeeinflusst abgegeben habe. Der Landtagspräsident: „Die Bezirkswahlbehörde kontrolliert, ob die formalen Voraussetzungen gegeben sind. Ohne Unterschrift ist die Wahlkarte ungültig." In weiterer Folge kann die Wahlkarte zur Post gegeben werden, sollte der Wähler trotzdem am Wahltag ins Wahllokal kommen, kann er auch dort das verschlossene Kuvert abgeben.

Eine allfällige Stichwahl werde am 22. Mai stattfinden, informierte Penz weiters: „Die Wählerinnen und Wähler können theoretisch schon jetzt eine Wahlkarte für den 22. Mai beantragen." Der Stimmzettel zur Stichwahl werde andersfarbig gestaltet sein. Drei Mal habe es bisher eine Stichwahl bei Bundespräsidentenwahlen gegeben, berichtete der Landtagspräsident: 1951, 1986 und 1992. Die Wahlbeteiligung lag im Jahr 2010 österreichweit bei 53,57 Prozent. Niederösterreich lag damals mit einer Wahlbeteiligung von 64,64 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt.

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