10.02.2016 | 16:01

Naturschutzbund sucht Personen, die Schutzzäune betreuen

Amphibienwanderung kann bald beginnen 

Der milde Winter könnte sich auch auf den Wandertrieb der Amphibien auswirken. Es ist damit zu rechnen, dass sich Kröten, Frösche und Molche bereits bald auf ihre Wanderung begeben - sofern nicht noch ein Kälteeinbruch kommt. Besonders wenn es warm ist und regnet, herrscht Hochbetrieb auf den Wanderstrecken. Damit nicht unter den Autoreifen „Endstation" ist, werden betroffene Straßenabschnitte mit Schutzzäunen gesichert.

Die Schutzzäune werden meist von den Straßenmeistereien aufgestellt. Aber ein Zaun kann nur dann errichtet werden, wenn sich Personen finden, die die Kübel jeden Tag leeren. Die ehrenamtlichen Helfer müssen täglich die Kübel mit den gefangenen  Tieren über die Straße bringen und an sicherer Stelle entleeren. An manchen Strecken fehlen noch Betreuer, die diese ehrenamtliche Arbeit übernehmen.

Dringend gesucht sind daher Betreuerinnen und Betreuer in den Gemeinden Würmla, Langenrohr, Purgstall an der Erlauf, Euratsfeld, Altenburg,  Lichtenwörth, Michelbach, Göstling an der Ybbs, Leiben, Wöllersdorf-Steinabrückl und Hürm. Aber auch an den anderen Wanderstrecken freuen sich die Amphibienschützer über Unterstützung. Die konkreten Streckenabschnitte findet man auch unter http://www.noe-naturschutzbund.at/.

Das  vom Land Niederösterreich und der Europäischen Union unterstützte Projekt „Amphibienschutz an Niederösterreichs Straßen" wurde im Jahr 2009 gestartet.  Mag. Margit Gross vom Naturschutzbund NÖ ist stolz auf die bisherige Bilanz: „Unsere Projektmitarbeiter haben mit den Straßenmeistereien alle bekannten Wanderstrecken besucht, erfasst und Vorschläge ausgearbeitet, die zur Verbesserung der Situation beitragen. Zahlreiche Personen haben sich in den vergangenen sechs Jahren dem aktiven Amphibienschutz verschrieben, aber es gibt noch viel zu tun. Sicher ist, dass viele Personen zur Realisierung beitragen müssen."

Nähere Informationen und Anmeldung unter 01/402 93 94, Naturschutzbund NÖ, Barbara Grabner, e-mail noe@naturschutzbund.at bzw. barbara.grabner@naturschutzbund.at, http://www.noe-naturschutzbund.at/.

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