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21.01.2016 | 09:38

Grafenegg wieder Schauplatz der Österreichischen Filmpreis-Gala

LH Pröll: „Anliegen, Filmschaffende zu unterstützen"

Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises in Grafenegg: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit den Präsidenten der Österreichischen Filmakademie, Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky.
Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises in Grafenegg: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit den Präsidenten der Österreichischen Filmakademie, Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Zum insgesamt sechsten Mal wurde am gestrigen Mittwochabend der Österreichische Filmpreis verliehen, zum zweiten Mal gastierte die hochkarätige Veranstaltung in Niederösterreich. Der Preis wurde in 16 Kategorien vergeben, neben den Nominierten war auch eine Vielzahl weiterer bekannter Schauspieler, Regisseure und Produzenten ins voll besetzte Grafenegger Auditorium gekommen.

Dass diese Veranstaltung in Niederösterreich stattfinde, sei „für uns eine große Freude" und „ein wichtiges Signal", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. In der heutigen Zeit sei es auch „sehr wichtig, dass es jemand gibt, der uns die Chance und die Möglichkeit eröffnet, inne zu halten", betonte er: „Sie öffnen uns die Augen für das Wesentliche in unserer Zeit".  Das Land Niederösterreich betreibe „eine sehr offensive Kulturarbeit", so Pröll: „Daher ist es uns auch ein großes Anliegen, Sie als Filmschaffende zu unterstützen."

Schauspielerin Ursula Strauss und Regisseur Stefan Ruzowitzky nahmen als Präsidenten der Österreichischen Filmakademie die Begrüßung vor. „Was uns alle vereint, ist die Suche nach dem aufrichtigen Moment", meinte Ursula Strauss in ihren Worten: „Auf dass wir weiter Geschichten erzählen können. Mutig und ehrlich. Miteinander und füreinander." Stefan Ruzowitzky betonte: „Der Jahrgang 2015 ist für den österreichischen Film wieder mal ein guter gewesen."

Der Preis für den besten Spielfilm wurde im Zuge der Gala an „Ich seh Ich seh" des Produzenten Ulrich Seidl und der Regisseure Veronika Franz und Severin Fiala verliehen, die beiden erhielten auch den Preis für die beste Regie. Als bester Dokumentarfilm wurde „Lampedusa im Winter" von Jakob Brossmann ausgezeichnet, als bester Kurzfilm „Alles wird gut" von Patrick Vollrath. Für die beste weibliche Hauptrolle konnte Ulrike Beimpold für ihre Leistung in „Superwelt" die von Valie Export gestaltete Preisskulptur entgegen nehmen, für die beste männliche Hauptrolle Johannes Krisch für „Jack". Die Ehrung für die beste weibliche Nebenrolle erhielt Gerti Drassl für „Ma Folie", die für die beste männliche Nebenrolle Christopher Schärf für „Einer von uns". Die Kategorie „bestes Drehbuch" gewann Christian Frosch für „Von Jetzt an kein Zurück", die Kategorie „beste Kamera" Martin Gschlacht für „Ich seh ich seh". Der Preis für das beste Kostümbild ging an Renate Martin und Andreas Donhauser („Casanova Variations"), der Preis für die beste Maske an Roman Braunhofer und Martha Ruess („Ich seh Ich seh"). Die beste Musik kam von Oliver Welter und Herwig Zamernik („Jack"), der beste Schnitt von Evi Romen („Casanova Variations"). Die Auszeichnung für das beste Szenenbild erhielten Johannes Salat und Hubert Klausner („Ich seh Ich seh"), der Preis für die beste Tongestaltung ging an William Edouard Franck, Veronika Hlawatsch und Bernhard Maisch für „Jack".

Überreicht wurden die Preise durch eine Reihe von bekannten Moderatorinnen und Moderatoren, darunter etwa Christiane Hörbiger, Jessica Hausner oder auch David Schalko. Für die Regie des Abends zeichnete erneut Markus Schleinzer verantwortlich.

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