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21.09.2015 | 09:21

75. Geburtstag von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng

Pröll: Mit der Kraft des christlichen Glaubens

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreichte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng als Geschenk das \"Kreuz des Lichts\".
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreichte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng als Geschenk das \"Kreuz des Lichts\".© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Im Dom von St. Pölten wurde gestern, Sonntag, der Geburtstag von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng mit einer feierlichen Vesper begangen, an der u. a. auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll teilnahm. Klaus Küng wurde am 17. September 1940 in Bregenz geboren.

„Es ist wichtig, dass wir einen Bischof in unserem Land haben, der den Glauben glaubhaft vermittelt, der gleichzeitig uns immer wieder vor Augen führt, was es bedeutet, Werte zu pflegen, und der gleichzeitig auch bereit ist, Menschen zu begleiten", so Pröll. Bischof Küng habe in den elf Jahren mit seiner Persönlichkeit die Diözese St. Pölten und damit auch das Land geprägt, sagte der Landeshauptmann. Mit Barmherzigkeit, Versöhnung und Gnade, Menschlichkeit, Nächstenliebe und Ausgleich gehe er mit der Kraft des christlichen Glaubens tagtäglich seiner Arbeit nach, meinte Pröll.

„Niederösterreich ist ein Land mit tiefen christlichen Wurzeln und deswegen auch ein Land mit christlichen Grundsätzen. Das hat uns im Laufe der Zeit immer wieder Kraft gegeben", führte der Landeshauptmann weiter aus. Das Wesentliche dabei sei auf diesem Weg das gute Verhältnis zwischen der Kirche und dem Staat, das gute Miteinander zwischen Diözese und Land sowie die gute persönliche Verbundenheit zwischen dem Bischof auf der einen Seite und dem Landeshauptmann auf der anderen Seite, so Pröll.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sagte: Klaus Küng habe auch den Beruf des Arztes gewählt, und als solcher könne er immer den Menschen helfen. Er habe aber einen Weg gefunden, wo er noch mehr für die Menschen da sein könne, nämlich als Priester, Seelsorger und als Bischof. Nuntius Dr. Peter Stephan Zurbriggen meinte: Bischof Küng habe es verstanden, Beruf und Arbeit christlich zu einigen. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng dankte für die musikalisch schöne Gestaltung der Vesper. Weitere Ansprachen erfolgten von Generalvikar Prälat Mag. Eduard Gruber und Mag. Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten.

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng ist in Feldkirch (Vorarlberg) aufgewachsen. Zunächst studierte es Medizin in Innsbruck und Wien, wo er 1964 promovierte. Neben seinem Medizinstudium studierte Küng Philosophie und Theologie. Nach dem Abschluss des Studiums und einem Jahr ärztlicher Tätigkeit in Wien ging er für vier Jahre an die Päpstliche Lateranuniversität nach Rom, wo er sein Theologiestudium abschloss. Am 23. August 1970 wurde Küng zum Priester geweiht. Im Jahr 1989 wurde Küng von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Feldkirch ernannt, seit 2004 ist er Bischof von St. Pölten.

 

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