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28.08.2015 | 00:55

LH Pröll bei Eröffnung des Erber-Campus in Getzersdorf

„Wirtschaftsstandort entwickelt, der auch international attraktiv ist"

Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, Firmengründer Dr. h.c. Erich Erber, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Mag. Christian Seiwald, Vorstandsvorsitzender der Erber-Group, (v.l.n.r.) bei der Eröffnung des Erber-Campus in Getzersdorf
Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, Firmengründer Dr. h.c. Erich Erber, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Mag. Christian Seiwald, Vorstandsvorsitzender der Erber-Group, (v.l.n.r.) bei der Eröffnung des Erber-Campus in Getzersdorf© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In Inzersdorf-Getzersdorf (Bezirk St. Pölten-Land) entstand unter der Planungsleitung des Büros Architekt Podsedensek ZT Wien in nur 18 monatiger Bauzeit der Erber-Campus. Eröffnet wurde das neue Firmengebäude der Erber-Group, das aus acht Kubus-förmigen Trakten besteht, am heutigen Freitag von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Firmengründer Dr. h.c. Erich Erber, Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling und Vorstandsvorsitzenden Mag. Christian Seiwald gemeinsam mit Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Propst Mag. Maximillian Fürnsinn, Prof. DI Dr. Rudolf Krska von der BOKU und Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher. Das Segensgebet wurde von Pater Hans Tschiggerl gesprochen, umrahmt wurde die Veranstaltung von der Trachtenkapelle Inzersdorf-Getzersdorf. Die Erber-Group beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 19 Produktionsstätten weltweit.  

„Dieses Projekt ist ein unglaublich wichtiges Signal", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Gespräch mit Moderatorin Mag. Nadja Mader-Müller. Diese Eröffnung habe für Niederösterreich eine zusätzliche Bedeutung, weil dies ein Beweis dafür sei, dass „wir in den zurückliegenden Jahrzehnten einen Wirtschaftsstandort entwickelt haben, der auch für internationale Gruppierungen attraktiv ist." Die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die gute Infrastruktur seien die entscheidenden Beweggründe für diese Investition gewesen, so Pröll. Dort, wo geforscht und entwickelt werde, bestehe im internationalen Konkurrenzkampf die Chance, das geistige Potenzial einer Region auch zu Hause anzuwenden, so der Landeshauptmann. Deshalb sei es notwendig gewesen, eine Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur aufzubauen, erinnerte Pröll an die Wissenschaftsachse mit Standorten in Wieselburg, Donau-Universität Krems, Tulln und Wiener Neustadt.

Bundesminister Schelling sagte, Niederösterreich verfüge über großartige Forschungsstandorte. Schelling betonte auch: „In Österreich gewinnen wir den internationalen Wettbewerb durch Innovation und durch Qualifikation."

Firmengründer Erich Erber meinte: „Es ist uns gelungen, ein sehr offenes Haus, ein großzügiges und weitläufiges Gebäude zu schaffen, wo man gerne hineingeht. Im Gebäude soll auch die Vision der Erber-Group zum Ausdruck kommen, gesunde Lebensmittel für die Weltbevölkerung sicher zu stellen." Ein Unternehmen wie die Erber-Group lebe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und von den Kunden, begründete Erber seine Entscheidung, am Standort in Inzersdorf-Getzersdorf die neue Firmenzentrale zu bauen. „Wir haben mit diesen Investitionen bewiesen, dass wir den Standort Österreich schätzen", so Erber.

Vorstandsvorsitzender Christian Seiwald ergänzte: „Bei der Erber-Gruppe wird auf die natürlichen Lösungen bei der Tierernährung gesetzt, wovon sowohl das Tier, der Konsument, die Natur und der Produzent profitieren.

Die IFA in Tulln verdanke der Firma Erber sehr viel, sagte Prof. DI Dr. Rudolf Krska.  

Die Erber-Group hat sich in den letzten Jahren zum Weltmarktführer im Bereich der Lebens- und Futtermittelsicherheit entwickelt. Der seit 1991 vorhandene Firmenstandort in Herzogenburg war zuletzt zu klein geworden, aus diesem Grund hat sich die Unternehmensleitung zu einem Neubau des Erber-Campus entschieden. Im Gemeindegebiet von Inzersdorf-Getzersdorf wurde ein 53.000 Quadratmeter großes Grundstück angekauft, davon wurden 3.200 Quadratmeter verbaut. Vorerst werden am Standort 250 Personen, im Endausbau sogar bis zu 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.

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