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21.08.2015 | 16:16

Trauergottesdienst für Superintendent Weiland in der Landhauskapelle

LH Pröll: „Er hat Vertrauen aufgebaut und Brücken gebaut"

Der Superintendent der Evangelischen Kirche Niederösterreichs, Mag. Paul Weiland, wurde heute, Freitag, in St. Pölten zu Grabe getragen. Im Anschluss an das Begräbnis fand in der Landhauskapelle ein von Bischof Dr. Michael Bünker zelebrierter Trauergottesdienst statt.

„Paul Weiland war ein Seelsorger im besten Sinn des Wortes: er war ein Seelsorger mit Leib und Seele und für Leib und Seele", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in seiner Trauerrede: „Er war aufrichtig und aufrichtend, er war ruhig und beruhigend, und er war überzeugt und überzeugend." Pröll würdigte in seinen Worten auch das ökumenische Bestreben Weilands, seine „bedachtsame Art" und seine „Fähigkeit zum Dialog". Weiland habe „Vertrauen aufgebaut und Brücken aufgebaut", so der Landeshauptmann.

Weiland sei „im Land fest verwurzelt" gewesen, betonte Pröll weiters: „Das Land war ihm ein echtes Anliegen. Gemeinsam konnten wir in den 17 Jahren, in denen Paul Weiland an der Spitze der Evangelischen Kirche in Niederösterreich stand, viel bewegen". So erinnerte der Landeshauptmann etwa an die Sanierungen mehrerer evangelischer Kirchen, den Neubau der Martin Luther-Kirche in Hainburg, den Anbau zur evangelischen Kirche in St. Pölten oder auch das evangelische Museum in Mitterbach. „Unser Land hat in Paul Weiland ein großes Vorbild und einen großartigen Seelsorger verloren", so Pröll.

„Als evangelische Kirche in Österreich dürfen wir trotz der Trauer Gott dem Herrn für das Leben und Wirken von Paul Weiland danken", sagte Synodalpräsident Dr. Peter Krömer in seiner Rede. Der Superintendent der Steiermark, Mag. Hermann Miklas, meinte: „Das Superintendenten-Amt wurde für Paul Weiland zur Lebensaufgabe."

Von einer „großen gegenseitigen Wertschätzung und Freundschaft", die sich in den vergangenen Jahren entwickelt habe, sprach der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Propst Mag. Maximilian Fürsinn betonte die „Verlässlichkeit und Gesprächsbereitschaft" von Weiland, der eine „Ökumene der Freundschaft" geprägt habe. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl sagte: „Lieber Paul, wir danken dir für so vieles, vor allem für deine Arbeit in der Ökumene, wir wollen dein Erbe fortsetzen."

Der am 14. September 1949 in der Steiermark geborene Mag. Paul Weiland  ist am vergangenen Sonntag, 16. August, verstorben. Nach seiner Ordination am 11. März 1979 war er u. a. Pressepfarrer der Evangelischen Kirche in Österreich und Geschäftsführer des Evangelischen Presseverbandes. Seit 1. September 1998 war Weiland Superintendent der Evangelischen Kirche A. B. in Niederösterreich.

 

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