24.06.2015 | 15:41

Gesellschafterversammlung der NÖ.Regional.GmbH

Bohuslav: „Ziele der nächsten zehn Jahre definiert"

Im Bild von links nach rechts:  Univ.-Prof. Dr. Friedrich Zibuschka vom Amt der NÖ Landesregierung, Obmann René Lobner vom Regionalverband Europaregion Weinviertel, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Obmann Herbert Wandl vom Regionalverband noe-mitte, Geschäftsführer DI Walter Kirchler von der NÖ.Regional.GmbH, Obfrau Maria Forstner von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, Gemeinschaft der Dörfer und Städte.
Im Bild von links nach rechts: Univ.-Prof. Dr. Friedrich Zibuschka vom Amt der NÖ Landesregierung, Obmann René Lobner vom Regionalverband Europaregion Weinviertel, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Obmann Herbert Wandl vom Regionalverband noe-mitte, Geschäftsführer DI Walter Kirchler von der NÖ.Regional.GmbH, Obfrau Maria Forstner von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, Gemeinschaft der Dörfer und Städte.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Bei der gestrigen Gesellschafterversammlung der NÖ.Regional.GmbH wurden die einstimmigen Beschlüsse der Hauptregionsstrategien durch Vorsitzende Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und die Eigentümer bestätigt und als Arbeitspakete an Geschäftsführer DI Walter Kirchler übergeben. Damit wurden die Weichen für die strategische Ausrichtung der Hauptregionen gestellt und die jeweiligen Ziele der nächsten zehn Jahre definiert.

Niederösterreich wird in fünf Aktionsräume der regionalen Entwicklungsverbände oder in sogenannte Hauptregionen unterteilt: das Industrieviertel, das Mostviertel, NÖ-Mitte, das Waldviertel und das Weinviertel. Jedes dieser Gebiete weist eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf, ist aber gleichzeitig auch durch eine hohe Heterogenität in verschiedenen Aspekten gekennzeichnet. Umso anspruchsvoller ist das Unterfangen, die große gemeinsame Stoßrichtung herauszufiltern.

Die Hauptregionsversammlungen der letzten Wochen stellten den Abschluss des knapp einjährigen Diskussionsprozesses zur jeweiligen Hauptregionsstrategie dar, bei der die Interessen der Gemeinden, der Vereine und der Freiwilligenverbände große Bedeutung haben und mit den Vorgaben des Landes abgestimmt wurden. Das Ergebnis sind tragfähige, zielgruppenorientierte Handlungsprogramme, die von einer breiten Basis unterstützt werden.

Landesrätin Bohuslav, zuständig für die Neuorganisation der regionalen Initiativen im vergangenen Jahr und somit für die neue NÖ.Regional.GmbH: „Wir können heute von einem Meilenstein der erst seit einem halben Jahr tätigen NÖ.Regional.GmbH sprechen. Nach der Abstimmung und den Beschlüssen ist es nun Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gemeinden bei der Umsetzung der festgelegten Ziele partnerschaftlich zu unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass es bald erste sichtbare Ergebnisse geben wird."   

Die einzelnen Hauptregionsstrategien bauen auf dem Landesentwicklungskonzept (WIN-Strategie) und den Strategien für die fünf Hauptregionen aus den Jahren 2004/2005 auf und wurden nach einer Evaluierung im Jahr 2013 weiterentwickelt. Die Gliederung erfolgt in die vier großen Aktionsfelder regionale Wertschöpfung, Umweltsysteme, Daseinsvorsorge und Kooperationen. Die NÖ.Regional.GmbH verfügt als Schnittstelle Zugang zu allen politischen Ebenen und übt eine Art Wächterfunktion aus, um die strategiekonforme Umsetzung der Ziele zu gewährleisten. Ziele in Bezug auf Regionalentwicklung finden sich in allen Aktionsfeldern, jedoch vorrangig im Bereich der Daseinsvorsorge, wieder. Gemeinsam ergeben die nun bestätigten Hauptregionsstrategien die flächendeckende Grundlage für die Arbeits- und Förderprogramme in allen fünf Hauptregionen. Neben der großen gemeinsamen Stoßrichtung enthalten die Arbeitspakete genügend Flexibilität, um auf unvorhergesehene Tendenzen zu reagieren.

Geschäftsführer DI Walter Kirchler meinte: „Uns ist es wichtig, die Aktivitäten aller regionalen Akteure mit unseren eigenen abzustimmen, um Doppelgleisigkeiten und Umwege zu vermeiden. Die bereits etablierten Regions-Jour Fixes werden daher etwa halbjährlich fortgeführt. Und auch der neu gegründete Fachbeirat wird zur Effizienz der Abläufe beitragen."

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, bzw. NÖ.Regional.GmbH, Verena Köhler, Telefon 0676/88591304, e-mail verena.koehler@noeregional.at, http://www.noeregional.at/

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