12.06.2015 | 10:06

„RADLand Niederösterreich" lädt zu Aktivitäten und Veranstaltungen

Pernkopf: Alltags-Radverkehr soll weiter gesteigert werden

Die Initiative „RADLand Niederösterreich", die im Jahr 2007 vom Bundesland Niederösterreich gestartet wurde, zeichnet Vorzeigeprojekte aus und ruft Wettbewerbe ins Leben, um mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Die Aktion „Wir radeln in die Kirche" am 20. September gehört zu den großen Veranstaltungen im heurigen Radjahr. Zudem finden im Rahmen der RADLakademie regelmäßig Schulungen für Experten und Entscheidungsträger statt, die nächste am 24. Juni zum Thema Radfahren und Gesundheit. Mehr Informationen gibt es unter  http://www.radland.at/3-radlakademie-radfahren-ist-gesund.

„Unser Ziel ist es, den Alltags-Radverkehrsanteil bis 2020 zu verdoppeln. Dafür investieren wir jährlich vier Millionen Euro in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und setzen mit Hilfe der Initiative ‚RADLand Niederösterreich‘ Aktivitäten um, die das Bewusstsein fürs Radfahren in der Bevölkerung noch verstärken sollen. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigen die jährlichen Umfragen des VCÖ unter Niederösterreichs Radlerinnen und Radlern", so Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. „Mit dem Ziel, die hochwertige Radinfrastruktur in Niederösterreich zu fördern und regionale Radrouten für den Alltagsradverkehr zu etablieren, startete das Land Niederösterreich vor zwei Jahren das Projekt ‚RADLgrundnetz‘", meint DI Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, der auch betont: „Beim ‚RADLgrundnetz‘ geht es darum, eine sichere Radinfrastruktur zu schaffen. Ein attraktives, zusammenhängendes ‚RADLgrundnetz‘ macht Alltagsziele wie Bahnhöfe, Ortszentren oder Wirtschaftsparks sicher mit dem Rad erreichbar und das unter Einbindung bestehender Radrouten". Derzeit stehen drei weitere „RADLgrundnetze" - Region Marchfeld, Region Schwechat und Region St. Pölten und Umland - vor dem Abschluss.

Von der Initiative „RADLand Niederösterreich" werden neben den Radfahrerinnen und Radfahrern vor allem die Gemeinden angesprochen, um den Ausbau der Radverkehrs-Infrastruktur voranzutreiben. Dabei geht es einerseits um die Verbesserung innerörtlicher Radwege, um den Ausbau des Netzes zwischen den Gemeinden, aber auch um den Bau von Radbrücken. Beim „RADLauftakt" in Melk wurden kürzlich die Schwerpunkte für das heurige Jahr präsentiert und von der Initiative „RADLand Niederösterreich" herausragende Vorzeige-Radprojekte von Gemeinden vor den Vorhang geholt und ausgezeichnet.  Die Schlüsselprojekte, die im Rahmen der Veranstaltung gewürdigt wurden, sind in Alland, Behamberg, Ebergassing, Enzersdorf a. d. Fischa, Heiligenkreuz, Neidling, Seitenstetten, St. Peter in der Au und Trautmannsdorf umgesetzt worden.

Nähere Informationen: Energie- und Umweltagentur NÖ, Mag. (FH) Christine Sitter-Penz, Telefon 02742/219 19-137, e-mail christine.sitter-penz@enu.at, http://www.enu.at/,  bzw. Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, e-mail j.maier@noel.gv.at, http://www.radland.at/

 

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