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01.06.2015 | 08:47

Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses und des revitalisierten Streckhofes in Haschendorf

LH Pröll: „Im Umgang mit der Geschichte erkennt man die Liebe zur Heimat"

Band durchschneiden zur Eröffnung: Gemeinderat a.D. Ing. Rudolf Michlfeit, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Bürgermeister Alfredo Rosenmaier, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Kommandant Eduard Schlögl von der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf. (v.l.n.r.)
Band durchschneiden zur Eröffnung: Gemeinderat a.D. Ing. Rudolf Michlfeit, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Bürgermeister Alfredo Rosenmaier, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Kommandant Eduard Schlögl von der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In den vergangenen eineinhalb Jahren wurde in Haschendorf im Bezirk Wiener Neustadt ein besonderes Projekt umgesetzt: Um 1,2 Millionen Euro wurde ein neues Feuerwehrhaus gebaut, der Streckhof revitalisiert und ein Dorfplatz gestaltet. Eröffnet wurde das Projekt gestern, Sonntag, von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gemeinsam mit Bürgermeister Alfredo Rosenmaier, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, MSc. Die Segnung nahm Pfarrer Florin Farcas vor.

Landeshauptmann Pröll sprach „großen Respekt, dafür, was hier entstanden ist" aus und bedankte sich für die geleistete Arbeit. „Der heutige Tag und diese Feierstunde werden einen wichtigen Platz in den Geschichtsbüchern der Gemeinde einnehmen", so Pröll. Mit diesem Projekt werde „eine vollkommen neue Seite im Geschichtsbuch aufgeschlagen", sprach er von einer Zäsur in der Gemeinde. „Im Umgang mit der Geschichte erkennt man die Liebe zur Heimat", so Pröll, diese spüre man in Haschendorf. Hier zeige sich „großer Respekt vor denjenigen, die vorher hier gelebt haben und vor den eigenen Gestaltungsfähigkeiten, darauf weiterzubauen und das an die nachfolgenden Generationen zu übergeben".

Man müsse sich gerade in der heutigen raschlebigen Zeit, in der sich der „Blick auf morgen, übermorgen und die nächsten Jahre" richte, wieder der eigenen Wurzeln bewusst werden, so der Landeshauptmann. Das ein oder andere Mal brauche es auch den „Blick in den Rückspiegel, um sicher nach vorne gehen zu können". „Dieses Gebäude und dieser Platz sind ein Symbol für Bürgerengagement und Bürgerservice", so Pröll.

Dieses Projekt sei „ein Gegentrend zum Trend unserer Zeit", so Pröll, der betonte, dass mit dem technischen Fortschritt nicht nur Chancen und Möglichkeiten, sondern auch Gefahren verbunden seien. Es sei daher wichtig, „Orte vorzufinden, die Oasen der menschlichen und persönlichen Kommunikation sind". Dieses Gebäude und dieser Platz seien eine solche „Oase, wo sich Menschen begegnen können". Das mache den Wert des Projekts aus, so der Landeshauptmann.

Bürgermeister Rosenmaier sprach zur Historie des Umbaus und wie es dazu gekommen ist. Der Bedarf der Feuerwehr, sich zu vergrößern, sei entstanden, „weil unsere Heimatgemeinde stetig wächst und die Aufgaben damit mehr werden". Das neue Feuerwehrhaus biete Platz für drei Autos, außerdem gebe es einen Raum für Schulungen und Seminare sowie das Büro des Kommandanten, wo auch der Zivilschutz angesiedelt werden solle.

Mit dem Dorfplatz habe man einen Ort geschaffen, „wo sich die Menschen begegnen und austauschen können", so Rosenmaier. So wurde auch der Standort für den Maibaum hierher verlegt und im Advent werde hier der Christbaum aufgestellt. Mit dem Streckhof habe man ein Juwel erhalten und die Möglichkeit geschaffen, Kultur und Unterhaltung zu bieten. Der Bürgermeister sprach von einer „Symbiose von Dorfplatz und Streckhof". Hier sollen künftig Vernissagen, Lesungen oder auch Weinverkostungen stattfinden. Gelungen sei die Umsetzung zu 85 Prozent mit ortsansässigen Unternehmen, zu 100 Prozent sei die Wertschöpfung in der Region geblieben. Dafür und für die Unterstützung aller, auch von Landeshauptmann Pröll, bedankte er sich sehr herzlich.

Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner sprach von einem „Freudentag" und gratulierte zum neuen Feuerwehrhaus. Er bedankte sich bei Bürgermeister Rosenmaier „für die Unterstützung und das klare Bekenntnis zur Feuerwehr" und bei Landeshauptmann Pröll dafür, dass er immer hinter den Feuerwehren in Niederösterreich stehe. Stellvertretend für die Anerkennung der Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf überreichte er Feuerwehr-Kommandant Eduard Schlögl die „Verdienstmedaille des NÖ LFV. 3. Klasse in Bronze".

Schlögl, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf, sagte, dass die Zahl 122 eine wichtige Zahl sei: „122 ist nicht nur die Notrufnummer, 122 Jahre ist auch der Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf her." Im alten Feuerwehrhaus sei es bereits sehr beengt gewesen, nun habe man ein „sicheres und effizientes Gebäude" geschaffen. Dieses sei „harmonisch in das Ortsbild eingebunden", bedankte er sich bei der Stadtgemeinde für die Unterstützung.

Nähere Informationen: Stadtgemeinde Ebenfurth, Bürgermeister Alfredo Rosenmaier, Telefon 02624/52250-5, e-mail stadtamt@ebenfurth.at, www.ebenfurth.at.

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