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15.05.2015 | 07:20

„Niederösterreich-Abend" an der Universität Wien

Pröll: „Wissenschaftliche Infrastruktur ist entscheidender Faktor für Standortqualität"

Beim „Niederösterreich-Abend“ an der Universität Wien: Rektor Dr. Heinz W. Engl, Studentin Kim Kortekaas, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Schriftsteller Alfred Komarek (v. l. n. r.).
Beim „Niederösterreich-Abend“ an der Universität Wien: Rektor Dr. Heinz W. Engl, Studentin Kim Kortekaas, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Schriftsteller Alfred Komarek (v. l. n. r.).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Jubiläum „650 Jahre Universität Wien" wurde am Mittwoch zum Anlass genommen, um einen „Niederösterreich-Abend" an der Universität Wien abzuhalten. „Niederösterreich und die Universität Wien. Verbunden seit 1365" lautete das Motto der Veranstaltung im Arkadenhof der „Alma Mater Rudolphina".

Das Bundesland Niederösterreich und die Universität Wien seien „durch viele Gemeinsamkeiten" verbunden, hob Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll besonders den Wissenstransfer nach Niederösterreich hervor. Wissenschaftliche Infrastruktur sei „ein entscheidender Faktor für die Entwicklung der Standortqualität", betonte der Landeshauptmann im Zusammenhang mit den wissenschaftlichen Einrichtungen in Niederösterreich: „In den niederösterreichischen universitären Einrichtungen gibt es rund 19.000 Studentinnen und Studenten." Seitens des Landes Niederösterreich werde man rund 40 Millionen Euro in die neue Strategie für Forschung, Technologie und Innovation („FTI-Strategie") investieren, so Pröll.

„93 Prozent der Landsleute halten die wissenschaftliche Arbeit für wichtig", zitierte der Landeshauptmann eine Umfrage. Veranstaltungen wie der Niederösterreich-Abend an der Universität Wien oder auch die „Lange Nacht  der Forschung" seien besonders wichtig, um „eine breite Bewegung in Richtung Wissenschaft auszulösen", betonte er.

Die Universitäten seien heutzutage „ein entscheidender Innovationsfaktor", sagte Univ.Prof. DI Dr. Dr. h. c. Heinz W. Engl, der Rektor der Universität Wien. „1.500 unserer 9.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihren Wohnsitz in Niederösterreich", so Engl: „Pro Jahr beginnen über 3.200 Studierende aus Niederösterreich ihr Studium an unserer Universität." In Bezug auf die zahlreichen Forschungseinrichtungen der Universität Wien in Niederösterreich betonte er: „Wir wirken durch Forschung und Lehre direkt in die Region, in das Bundesland Niederösterreich hinein."

In einer von Barbara Stöckl moderierten Gesprächsrunde kamen Vizerektor Univ.Prof. Dr. Heinz Faßmann, Univ.Doz. Mag. Dr. Thomas Hein (Geschäftsführer WasserCluster Lunz), Univ.-Prof. Dr. Markus Aspelmeyer (Fakultät für Physik, Universität Wien), der Vorstandsvorsitzende der Uniqa Dr. Andreas Brandstetter, der Schriftsteller Alfred Komarek sowie die Studentin Kim Kortekaas zu Wort.

Die Verbindungen zwischen dem Land Niederösterreich und der Universität Wien sind vielfältig. Nach den Studierenden aus Wien bilden die Studierenden aus Niederösterreich die zweitgrößte innerösterreichische Gruppe an der Universität. Derzeit studieren rund 18.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher an der „Alma Mater Rudolphina Vindobonensis". Zudem kommen 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Wien aus Niederösterreich. Die Forschung der Uni Wien ist teilweise in Niederösterreich beheimatet, so unter anderem an der Forschungsstation Haidlhof, an der Leopold Figl-Sternwarte in Altenmarkt an der Triesting, am Wolf Science Center in Ernstbrunn oder am WasserCluster Lunz.

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