07.05.2015 | 10:18

Die ersten 22 Projekte beim Viertelfestival NÖ - Industrieviertel 2015

Eröffnung durch LH Pröll am 8. Mai

22 Projekte allein im Mai bietet das Viertelfestival NÖ - Industrieviertel 2015, das morgen, Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Fischauer Thermalbad in Bad Fischau-Brunn eröffnet wird. Insgesamt stehen bis 9. August 60 Kunst- und Kulturprojekte, darunter elf Schulprojekte, auf dem Programm, das diesmal unter dem Motto „Durchbruch" steht und sich künstlerisch mit den Besonderheiten der Region auseinandersetzt.

Erster Programmpunkt ist die Lasershow „Wasser - Durchbruch - Laser", die am Eröffnungstag ab 21 Uhr im denkmalgeschützen Ambiente des Jahrhundertwende-Thermalbads von Bad Fischau daran erinnert, dass sich Niederösterreich während der vergangenen 60 Jahre von einer Besatzungszone zu einer Top-Region im Herzen Europas entwickelte. Am Samstag, 9. Mai, wird ab 15 Uhr an zwölf Orten im Schneebergland und rund um die Hohe Wand unter dem Titel „Smart Mob - Schneebergland. 12 Orte für den Platzhirsch" aus Einzelplakaten in einer gemeinsamen Performance das Festivallogo gebildet. Um 15.30 Uhr startet am selben Tag der „R.Austausch. Kreativtauschmarkt" der Kulturszene Kottingbrunn, bei dem es nicht um den materiellen Gegenwert, sondern um die Möglichkeit geht, sich selbst und anderen ein Geschenk zu machen.

Mit „Schnuffiwurst" steht ab Samstag, 9. Mai, in Mödling ein Figurentheaterstück über den Umgang mit Hunden, ihren Besitzern und mit Nicht-Hundebesitzern auf dem Programm. Das Künstlerduo Machfeld hat mit dem „Wartehäuschen auf die Zukunft" im öffentlichen Raum von Baden einen Denk- und Warteraum kreiert, in dem ab Samstag durch künstlerische Stimulation ein Eintauchen in sich selbst ermöglicht wird. Um 17.30 Uhr startet am selben Tag in Kirchberg am Wechsel die Vernissage von „Hohes Land 2115. Eine Utopie in 15 Plakaten". Ab 9. Mai wird auch die Aussichtsplattform „Phönix über Goldbergen" auf dem Goldbergen-Kogel bei Lanzenkirchen wieder für eine dauerhaft prächtige Panorama-Fernsicht sorgen.

„Geschichte willkommen!: Böhmzipf - Jugozipf - Klein Istanbul" nennt sich eine Ausstellung zur Migrationsgeschichte, die am Samstag, 9. Mai, in der ehemaligen Kammgarnfabrik in Bad Vöslau eröffnet wird. Ab dem selben Tag präsentiert auch Norbert Mang in Kirchberg am Wechsel erstmals seinen „Carl-Ritter-von-Ghega-Gupf", ein mittels Windkraft und Elektrolyse ökologisch produziertes Bio-Konfekt. Ebenfalls am 9. Mai nimmt beim stillgelegten Bergbaustollen in Grünbach „A oat U Bauhn", eine fiktive U-Bahn, den Betrieb auf, um den kulturellen Durchbruch zwischen den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen zu schaffen.

Ab Dienstag, 12. Mai, wird in Neunkirchen die dokumentarische Ausstellung „Die Triester Straße. Ein Verkehrsweg mit Geschichte" gezeigt, die sich der einst wichtigsten Verkehrsachse der Monarchie widmet. Unter dem Titel „Musica et Sermo" bringt der Weinviertler Komponist Daniel Muck am Donnerstag, 14. Mai, in Petronell-Carnuntum Eigenkompositionen, Werke von Modest Mussorgsky und Ottorino Respighi sowie antike Originaltexte zu Gehör. Der Musikverein St. Veit an der Triesting gibt ab Samstag, 16. Mai, in Berndorf und weiteren Orten drei Konzerte, die im Zeichen der Industrie, der Entstehung des Planeten Erde und des Gedenkens an die Vergangenheit stehen. Ab 16. Mai feiert auch Grünbach mit einem Veranstaltungsreigen unter dem Titel „Mit dem Bergmanderl zum Durchbruch" die Geschichte des lokalen Steinkohlebergbaus.

Am Donnerstag, 21. Mai, spielt das SOG. Playback Theater unter der Leitung von Margarete Meixner in Grafenbach-St. Valentin „La Vita. Wie das Leben so spielt". Das Stegreiftheaterstück „Hinter der Mauer: Liegt da der Horizont?" wiederum befasst sich ab Donnerstag, 21. Mai, in Mödling kritisch mit den Geschäftspraktiken internationaler Konzerne. Am Freitag, 22. Mai, geht es am „Weg des Durchbruchs" in Mödling um die heimlichen Helden und kleinen Siege des Alltags. Ab Donnerstag, 28. Mai, werden in Mödling unter dem Titel „Mix-Cut-Fade" Workshops für Mädchen und junge Frauen zu Ton- und Lichttechnik sowie Radioproduktion veranstaltet.

Mit der Ausstellung „33 Objekte for the I-Viertel" werden ab 28. Mai in Mödling Informationen und Botschaften aus dem heutigen Industrieviertel für nachfolgende Generationen und allenfalls anreisende Außerirdische aufbereitet. In „Durchbruch.Pink. Die andere Seite der Medaille" befasst sich Martin Schrampf ab 28. Mai in Traiskirchen und anderen Orten anhand von Personen aus gesellschaftlichen Randzonen mit der Frage nach der individuellen Bedeutung von Erfolg. Am Samstag, 30. Mai, startet dann in Kirchberg am Wechsel das „Natur-Schauspiel", eine Theaterwanderung des SOG.Theaters im Wechselgebiet. Schließlich präsentieren am 30. Mai auch sechs Museen des Industrieviertels im Aussichtsturm des Keltendorfs Schwarzenbach in der Buckligen Welt „Technische Durchbrüche".

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Viertelfestival Niederösterreich unter 02572/34234, e-mail viertelfestival@kulturvernetzung.at und http://www.viertelfestival-noe.at/.

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