28.04.2015 | 09:22

„Vinaria-Trophy 2015" im Palais Niederösterreich

Pröll: „Was man mit Freude im Herzen macht, das macht man gut"

„Vinaria-Trophy 2015\": Leopold Kemetner vom Bio-Weingut Kemetner aus Etsdorf, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bernhard Ott vom Weingut Ott aus Feuersbrunn und Franz Josef-Gritsch vom Mauritiushof aus Spitz (Im Bild von links nach rechts)
„Vinaria-Trophy 2015\": Leopold Kemetner vom Bio-Weingut Kemetner aus Etsdorf, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bernhard Ott vom Weingut Ott aus Feuersbrunn und Franz Josef-Gritsch vom Mauritiushof aus Spitz (Im Bild von links nach rechts)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Gestern Abend ging im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse die Verleihung der „Vinaria-Trophy 2015" über die Bühne. Bereits seit vielen Jahren werden diese Preise von der Weinfachzeitschrift „Vinaria" ausgelobt und in den Kategorien Grüner Veltliner, Riesling, Rotwein Reinsortig, Rotwein Cuvèe, Burgunder Reserven Weiß, Sauvignon Blanc, Prädikatswein und Destillate vergeben.  Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der die Patenschaft für die Kategorie „Grüner Veltliner" übernommen hatte, überreichte bei der Vinaria Trophy die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in dieser Kategorie, die allesamt nach Niederösterreich gingen.

Der Landeshauptmann hob im Interview mit Moderatorin Mag. Nadja Mader-Müller die historische Bedeutung des Palais Niederösterreich beim Entstehen der Ersten Republik und der Zweiten Republik hervor. Gerade der Weinbau habe in dieser Aufbauphase unglaublich viel dazu beigetragen, dass „wir in die richtige Spur gekommen sind." Der Wein sei ein ganz wesentliches wirtschaftliches Produkt geworden, so Pröll weiter. „Der österreichische Wein hat einen tollen Weg weltweit angetreten", verwies der Landeshauptmann auf die Exporte nach Amerika

Der Landeshauptmann betonte weiters die Parallelen zwischen Winzern und Politik. „Bodenständigkeit und Authentizität, das ist etwas Wichtiges in der Politik genauso wie im Weinbau", betonte Pröll. Die Nachhaltigkeit und das Denken in Generationen seien wesentlich, weil man genau weiß, „hätten die Generationen vor uns nicht sehr umsichtig und nachhaltig gearbeitet, dann hätten wir heute keine Existenz", so der Landeshauptmann, der auch betonte: „Und wenn wir heute nicht umsichtig und bodenständig und nachhaltig arbeiten, haben die Generationen nach uns keine Existenz. Und das ist in der Politik genauso wie im Weinbau und in der Landwirtschaft im Allgemeinen." Dazu komme noch, „was man mit Freude im Herzen macht, das macht man gut. Jemand, der Freude im Herzen trägt, der kann diese Freude auch auf andere übertragen und das ist gerade im Zusammenhang mit dem Kulturprodukt Wein etwas ganz wichtiges."

Weitere Paten waren Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling, die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung Michaela Reitterer, der Präsident des Veranstalterverbandes KR Fritz Kaufmann, SK Rapid-Präsident Mag. Michael Krammer, Mag. Josef Karner von der Firma „Zalto Glas" sowie die Sopranistin Eva Liebau.

Finanzminister Schelling sagte: „Ich halte den Sauvignon neben den Paradesorten Grünen Veltliner und Riesling für einen der besten Weine in Österreich. Sauvignon zu machen ist eine Herausforderung und dazu braucht man nicht nur viel Gespür, sondern so etwas wie eine Berufung dazu."  

Wieder vergeben wurde auch die seltene Vinaria Trophy für das Lebenswerk: diesmal an Wagram-Legende Karl Fritsch senior. Als Kategoriesieger mit „Gold" ausgezeichnet wurden Weingut Ott (Grüner Veltliner), Weingut Bründlmayer (Riesling), Ernst Triebaumer (Rotwein reinsortig), Gerhard Markowitsch (Rot Cuvee), Weingut Kollwentz (Burgunder Reserven Weiß), Weingut Tschermonegg (Sauvignon Blanc), Weingut Steininger (Prädikatswein), Brennerei Wetter (Destillate).  

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