29.11.2017 | 17:16

Feierstunde für Lehrerinnen und Lehrer mit Dienstjubiläen

LH Mikl-Leitner sprach Dank und Anerkennung aus

25- und 40-jährige Dienstjubiläen für niederösterreichische Lehrkräfte. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesschulratspräsident Johann Heuras würdigten die langjährige Tätigkeit im NÖ Schulwesen
25- und 40-jährige Dienstjubiläen für niederösterreichische Lehrkräfte. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesschulratspräsident Johann Heuras würdigten die langjährige Tätigkeit im NÖ Schulwesen© NLK ReinbergerDownload (0.6Mb)

Für langjährig erbrachte Leistungen im Schulwesen und als Zeichen der Anerkennung für das außerschulische Engagement bei Kultur, Sport und in Sozialbereichen fand heute im Festspielhaus in St. Pölten eine Feierstunde für jene 2.235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im NÖ Schulwesen statt, die 2016 und 2017 ihr 25-jähriges bzw. 40-jähriges Dienstjubiläum feierten. 1.386 befinden sich seit 25 Jahren im Dienst, 849 Jubilare blickten auf 40 Jahre Dienst im Schulwesen zurück. Die Sänger der „Crazy Teacher Band“ unter der Leitung von Fachinspektor Gerhard Angerer untermalten musikalisch die Veranstaltung.

„Als Lehrerin bzw. als Lehrer muss man nicht nur fachlich und sachlich kompetent sein, es braucht auch sehr viel an sozialer Kompetenz. Man muss Persönlichkeit und Autorität sein“, sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Wenn wir die letzten 25 Jahre bzw. 40 Jahre Revue passieren lassen, dann hat die Welt damals ganz anders ausgesehen“, sagte sie. Die Lehrerinnen und Lehrer hätten sich in diesen Jahren inhaltlich neu orientieren müssen, immer wieder Aus-und Weiterbildung betreiben müssen, fuhr die Landeshauptfrau fort. Die Lehrerschaft habe mit der Zeit immer Schritt gehalten, das Bundesland Niederösterreich habe sich auf die Lehrerinnen und Lehrer immer verlassen können, unterstrich sie.

Vonseiten des Landes gebe es ein ganz klares Bekenntnis zur Deutschklassenoffensive, so die Landeshauptfrau. „Die 80 zusätzlichen Lehrerinnen und Lehrer, die wir anstellen, führen zu einer ganz klaren Win-win-Situation für alle Beteiligten. Jene Kinder, die Migrationshintergrund haben, lernen die Grundkenntnisse der deutschen Sprache schneller. Zum Zweiten wird der Unterricht für unsere Kinder nicht langsamer und zum Dritten gibt es dadurch unglaubliche Chancen für unsere jungen Lehrerinnen und Lehrer, die dadurch einen Job bekommen“, so Mikl-Leitner.

„Wir alle wissen nicht, wie die Zukunft aussehen wird, wir können uns aber darauf vorbereiten“, sagte die Landeshauptfrau. Sie sprach den Lehrerinnen und Lehrern Respekt, Dank und Anerkennung aus, weiters sicherte sie den Lehrerinnen und Lehrern die volle Unterstützung des Landes für ihre Anliegen zu.

Landesschulratspräsident Johann Heuras sagte: „Die Bildung von heute sichert den Wohlstand von morgen. Der Wohlstand von heute beruht auf der Bildung von gestern.“ Er würdigte den Einsatz und das Engagement sowie die zielstrebige Arbeit und das Einbringen von menschlicher und fachlicher Kompetenz der Jubilare.

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