17.01.2012 | 16:30

Preisüberreichung beim Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung

LH Pröll: Von guten Beispielen lernen

„In der NÖ Dorf- und Stadterneuerung gibt es so viele positive Ideen, dass alle Akteure von den guten Beispielen viel lernen und danach leben können. Zudem bietet der Projektwettbewerb eine geeignete Gelegenheit, den tausenden Freiwilligen Dank für ihr Vorbild und Engagement zu sagen", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, Dienstag, 17. Jänner, bei der Preisüberreichung des Projektwettbewerbs 2011 der NÖ Dorf- und Stadterneuerung im Landtagssitzungssaal in St. Pölten.

„Angesichts der demografischen Entwicklung, nach der sich im Jahr 2030 die Zahl der 80-Jährigen verdoppelt und die Zahl der 90-Jährigen verdreifacht haben wird, soll das Jahr 2012 im Anschluss an das Jahr der Freiwilligen in Niederösterreich das Jahr der Generationen sein. Gerade die Dorf- und Stadterneuerung ist dabei eine gute Plattform für eine engere Kooperation zwischen den Generationen, für das Zusammenleben der Generationen, für gegenseitige Hilfe und Unterstützung", so Pröll weiter.

Eingereicht zum Projektwettbewerb 2011 wurden insgesamt 99 Projekte, 43 davon kamen ins Finale. Bewertet wurde in sechs Kategorien, fünf davon unterteilt in Kommunen unter 1.000 Einwohnern bzw. über 1.000 Einwohner, nach den Kriterien der Kreativität, der Nachhaltigkeit und des Grades der Bürgerbeteiligung.

In der Kategorie Soziale Dorferneuerung ging der erste Platz an die Marktgemeinde Langau (unter 1.000 Einwohnern) für „miteinander - spolecne - together" sowie an den Verein Lainsitztal Aktiv (über 1.000 Einwohnern) für „Zeit schenken und Lebensfreude wecken". In der Kategorie Bildung, Freizeit und Kultur gewannen der Dorferneuerungsverein Breitenstein (unter 1.000 Einwohnern) mit der „Topothek Breitenstein - Unsere Geschichte, unser Archiv" sowie die Stadtgemeinde Bad Vöslau (über 1.000 Einwohner) mit „Sprachkompetenz für Migrantinnen". In der Kategorie Neue Dorf- und Stadtökonomie teilten sich der Dorferneuerungsverein Frankenfels mit seinem „Dirndldesign" und die Dorfgemeinschaft Hanfthal mit „Grenzüberschreitendes Hanfentwicklungszentrum - Hanfseilschaften" den ersten Platz unter 1.000 Einwohnern; über 1.000 Einwohner trug der Dorferneuerungsverein Engabrunn aktiv mit einer Skulpturenriede und dem „Weg des guten Gesprächs" den Sieg davon.

In der Kategorie Siedeln, Bauen, Wohnen gewannen der Dorferneuerungsverein Pölla aktiv (unter 1.000 Einwohnern) mit einem Veranstaltungsraum in der Ruine Dobra sowie die Marktgemeinde Zeillern (über 1.000 Einwohner) mit „Der rote Teppich". In der Kategorie Klimaschutz, Mobilität, Umwelt siegten der Verein zur Erhaltung der örtlichen Mobilität (unter 1.000 Einwohnern) mit „SPA - Stetteldorf pendelt anders" sowie die Stadtgemeinde Perchtoldsdorf (über 1.000 Einwohner) mit „Solarbus - Öffentlicher 0-Emissions-Nahverkehr". In der sechsten Kategorie, Ganzheitlichkeit,  ging der erste Platz an die Marktgemeinde Allhartsberg.

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