06.12.2011 | 13:39

Arbeitstreffen der Centrope-Partnerregionen

Bohuslav: Verkehrslösungen und EU-Regionalpolitik als Schwerpunkte

Bei ihrem halbjährlichen Arbeitstreffen diskutierten vor kurzem die politischen Vertreter der Centrope-Partnerregionen die Möglichkeit, grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen zu stärken und eine gemeinsame EU-Regionalpolitik zu fördern. Vertreter der Landeshauptleute, Komitatspräsidenten und Bürgermeister der grenzüberschreitenden Vierländerregion trafen diesmal in Feilendorf (Tomášov) bei Pressburg (Bratislava) zusammen. Niederösterreich war durch Dr. Petra Bohuslav, Landesrätin für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Sport, vertreten.

Beim Thema „Infrastruktur" verständigten sich die politischen Vertreter darauf, innerhalb der Centrope-Region eine gemeinsame Initiative für den öffentlichen Verkehr auf regionaler Ebene zu etablieren. Ziel sind nachhaltige und umweltfreundliche Verkehrsverbindungen. „Die Wettbewerbsfähigkeit einer Region hängt von einer guten und vernünftigen Verkehrs- und Infrastrukturentwicklung ab", betonte Bohuslav. Centrope will in Zukunft mit einer Stimme auf nationaler wie europäischer Ebene sprechen, um bessere und effizientere transregionale Verkehrsverbindungen anzubieten.

Um den Wirtschaftsstandort Centrope zu stärken und im europaweiten bzw. globalen Wettbewerb fit zu machen, unterstrich man die Notwendigkeit, bei der laufenden Debatte um die Zukunft der EU-Regionalpolitik für die Förderperiode 2014 bis 2020 noch enger zusammenzuarbeiten. Dabei sollen die Partner einen Rahmen erarbeiten, der die grenzüberschreitende Kooperation vereinfacht und die gezielte Anwendung von EU-Förderungen sowie eigener Mittel zulässt. Eine Neuformulierung der Kriterien für die Zuteilung von Kohäsionsfondsmitteln würde es den Centrope-Partnern langfristig ermöglichen, regionale Ungleichgewichte zu mindern.

Auch für Niederösterreich ist die Fortsetzung des Regionalen Wettbewerbsprogramms (RWB NÖ) wichtig. „In der laufenden Periode von 2007 bis 2013 werden 146 Millionen Euro für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich bereitgestellt. Rund 82 Prozent dieser Fördermittel fließen in die Entwicklung von Projekten aus dem Wirtschaftsressort. Von der Europäischen Union kofinanzierte Projekte wie Technopolprogramm, Clusterinitiativen und Tourismusinitiativen zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit allen europäischen Regionen und damit auch der Centrope-Region ist", sagte Landesrätin Bohuslav abschließend.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

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