07.11.2011 | 10:19

„Venedig"-Schau auf der Schallaburg zu Ende gegangen

Pröll: Wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte als internationales Ausstellungszentrum

Auf der Schallaburg hat soeben die Ausstellung „Venedig - Seemacht, Kunst und Karneval" ihre Pforten geschlossen, wobei in vielfacher Hinsicht eine mehr als positive Bilanz für das Jahr 2011 gezogen wird: Zum einen war die „Venedig"-Schau dank des Wiener Kunsthistorischen Museums als Partner die bisher hochkarätigste Ausstellung, die je auf der Schallaburg zu sehen war. Die kostbaren Exponate aus den bedeutendsten Sammlungen Wiens und Venedigs fanden mit insgesamt 128.803 Besuchern ein unerwartet großes Publikum.

Die facettenreiche Schau über die Stadt am Lido begeisterte aber nicht nur Venedig-Kenner und Venedig-Fans gleichermaßen, sondern sorgte auch für einen Trubel wie zum Karneval in Venedig. Gleichzeitig gelang es der Schallaburg, das Renaissanceschloss als wertvollstes Exponat zu positionieren und sich im Zuge der zahlreichen Veranstaltungen als Festplatz der Region zu etablieren.

„Die Venedig-Ausstellung ist ein wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Schallaburg als internationales Ausstellungszentrum", erklärt dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Hier wird Geschichte spannend und familiengerecht aufbereitet, um von Vergangenem für die Zukunft zu lernen. Das Renaissancejuwel mit seinem einzigartigen Turniergarten im Herzen des Mostviertels macht jeden Ausflug zum unvergesslichen Erlebnis. 62 Prozent der Besucher verbinden mit dem Besuch der Ausstellung ein weiteres kulturelles, touristisches oder gastronomisches Angebot in der Region. Die Schallaburg ist damit ein unverzichtbarer Impuls für das Mostviertel und die Wachau", so der Landeshauptmann.

Mit 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche spielt die Schallaburg in der obersten Liga internationaler Ausstellungszentren. In „Venedig - Seemacht, Kunst und Karneval" waren Kunstwerke von klingenden Namen wie Tintoretto, Canaletto oder Pietro Longhi vertreten. Für die Schau und den dazugehörigen Katalog gab es viel positives Echo aus nationalen und internationalen Fachkreisen. Rund 450 Journalisten von Antwerpen über Rammallah und Moskau bis Tokio besuchten die Ausstellung. 95 Prozent der Besucher werden laut einer Umfrage die Schallaburg nach ihrem Besuch weiterempfehlen.

Parallel zur Ausstellung wurden auch entscheidende Schritte für die Zukunft des Kulturjuwels gesetzt. Die im Juni präsentierte Publikation „Schallaburg: Geschichte - Archäologie - Bauforschung" fasst drei Jahre intensive interdisziplinäre Forschungsarbeit zusammen und legt die Basis für die bereits begonnenen Mustersanierungen der Mauerkrone des mittelalterlichen Pallas, der Schießstätte und der Nordfassade. Gleichzeitig wurde der Festsaal des Exzellenztraktes mit Malereien aus dem Jahr 1550 sowie 25 bisher unbekannte Ansichten der Schallaburg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Rund 24.000 Besucher nahmen an den zahlreichen Veranstaltungen im Zeichen Venedigs teil. Das Angebot spannte sich vom Naturgartenfest und dem Erzählfestival „fabelhaft!Niederösterreich" über ein Drachensteigfest und ein Schmankerlfest der Melker Bezirksbäuerinnen bis hin zum „Tag der Goldenen Generation". Mit 7.500 Gästen war das Familienfest die besucherstärkste Veranstaltung und unterstrich beeindruckend die Rolle des Renaissanceschlosses als Familienburg. 2012 wird das Thema auf der Schallaburg „Das Goldene Byzanz & der Orient" lauten.

Nähere Informationen unter 02742/90 80 46-652 und 0664/60 49 96 52, Mag. Florian Müller, e-mail florian.mueller@schallaburg.at und http://www.schallaburg.at/.

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