07.10.2011 | 11:36

Zwei Ortsdurchfahrten erneuert und verkehrssicher ausgebaut

Land Niederösterreich investierte 475.000 Euro

Da die Straßenkonstruktion an der L 41, Ortsdurchfahrt Langau im Zuge der Oberhöfleinerstraße, nicht mehr den Erfordernissen des modernen Verkehrs entsprach und seitens der Marktgemeinde Langau (Bezirk Horn) diverse Einbauten verlegt wurden, haben sich der NÖ Straßendienst und die Marktgemeinde Langau entschlossen, die Ortsdurchfahrt Langau im Zuge der L 41 Oberhöfleinerstraße neu zu gestalten und dabei die Fahrbahn sowie sämtlicher Nebenflächen zu erneuern.

Die Fahrbahnbreite wurde entsprechend den heutigen Verkehrsstandards und den örtlichen Verhältnissen mit einer Breite von sechs Metern ausgeführt, ein durchgehender neuer Gehsteig wurde angelegt, und als geschwindigkeitsreduzierende Maßnahme wurden im Kreuzungsbereich der Gemeindestraße Fahrbahnteiler errichtet. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurde die Anbindung der Gemeindestraße zu einer rechtwinkeligen Kreuzung umgebaut, auch Maßnahmen zur optischen Einengung wurden getroffen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Grünraumgestaltung gelegt, durch die Grünflächen am Straßenrand soll der ländliche Charakter erhalten bleiben. Weiters wurde das Straßenniveau angepasst, um die Hauszufahrten besser an die Fahrbahn anzubinden.

Die Bauarbeiten wurden Ende April begonnen und konnten im September abgeschlossen werden. Straßenbautechnisch wären die Asphaltierungsarbeiten bereits Mitte Juli möglich gewesen, da aber dafür eine Totalsperre erforderlich ist, wurde mit der Verkehrsbehörde, der Gemeinde und den Kammern vereinbart, dass die Arbeiten erst nach der Ernte gegen Ende August durchgeführt werden, um ein provisorisches Befahren gerade in der Erntezeit zu ermöglichen.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 315.000 Euro, von denen das Land Niederösterreich 225.000 Euro und die Gemeinde 90.000 Euro übernommen haben. Die Gesamtlänge der Ortsdurchfahrt beläuft sich auf 500 Meter, die Gehsteigfläche auf 600 Quadratmeter, die Grünflächen belaufen sich auf 1.300 Quadratmeter und die Abstellflächen und Einfahrten auf 600 Quadratmeter. Die Bauzeit betrug sechs Monate, für den Bau verantwortlich waren die Straßenmeisterei Geras mit Bau- und Lieferfirmen der Region.

Ein entsprechender Ausbau erfolgte zuletzt ebenso bei der Ortsdurchfahrt Weyerburg im Zuge der Landesstraßen L 1066 und L 1077 (Bezirk Hollabrunn). Hier war es durch die Stadtgemeinde Hollabrunn ebenfalls zur Verlegung von Einbauten und zur Erneuerung der Fahrbahn sowie sämtlicher Nebenflächen gekommen. Die Straße hatte den modernen Anforderungen nicht mehr entsprochen, überdies waren hier keine geordneten Abstellflächen und auch kein durchgehender Gehsteig vorhanden.

Auch hier wurde die Fahrbahnbreite dem heutigen Verkehrsstandard und den örtlichen Verhältnissen entsprechend mit einer Breite von sechs Metern ausgeführt, es wurden neue Gehsteige angelegt, und es konnte eine durchgehende Gehsteigverbindung vom Ort zum Friedhof geschaffen werden. Für die Gehsteigerrichtung traten zahlreiche AnrainerInnen die Grundstücke vor ihren Häusern an das öffentliche Gut ab. Trotz räumlicher Enge wurden dort, wo es möglich war, neue Abstellflächen für den ruhenden Verkehr geschaffen. Im Bereich der Kirchenmauer wurde - zu Gunsten eines auf der gegenüberliegenden Seite durchgehenden Gehsteiges - die Fahrbahn auf 5,80 Meter eingeengt. Der Kirchenvorplatz wurde ebenfalls neu gestaltet, eine unübersichtliche zweistrahlige Kreuzung wurde zu einer übersichtlicheren T-Kreuzung umgebaut, gleichzeitig wurden die Nebenanlagen neu gestaltet. Auch hier wurde großes Augenmerk auf die Grünraumgestaltung gelegt, in Zukunft geben ca. 1.600 Quadratmeter Grünflächen am Straßenrand dem Ort ein harmonisches und natürliches Äußeres. Zudem wurde das Straßenniveau angepasst, um die Hauszufahrten besser an die Fahrbahn anzubinden.

Die Bauarbeiten wurden hier nach Ostern begonnen und konnten im September dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich bei diesem Projekt auf 470.000 Euro, von denen das Land Niederösterreich 250.000 und die Gemeinde Hollabrunn 220.000 Euro beglichen haben. Die Gesamtlänge beläuft sich hier auf 725 Meter, die Gehsteigflächen belaufen sich auf 1.400 Quadratmeter, die Grünflächen auf 1.600 Quadratmeter und die Abstellflächen und Einfahrten auf 500 Quadratmeter. Die Bauzeit betrug insgesamt sechs Monate, für den Bau verantwortlich zeichnete die Straßenmeisterei Hollabrunn gemeinsam mit Bau- und Lieferfirmen der Region.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Bürgerinformation, Ing. Markus Hahn, Telefon 02742/9005-60143 bzw. 0676/81 26 01 43, e-mail markus.hahn@noel.gv.at.

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