06.10.2011 | 09:51

Kongress zur Krebsprävention ab 12. Oktober in Krems

Sobotka: Beweis für hohe wissenschaftliche Reputation Niederösterreichs

Mit dem dritten Europäischen Forum für evidenzbasierte Gesundheitsförderung und Prävention, EUFEP, das am 12. und 13. Oktober unter dem Titel „Krebsprävention: Ungenützte Möglichkeiten oder leere Versprechen?" im Kloster Und in Krems stattfindet, werde die Reihe international beachteter Kongresse mit spannenden Themen fortgesetzt, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka gestern, Mittwoch, 5. Oktober, im Zuge eines Pressegespräches in Wien.

„EUFEP liefert einmal mehr den Beweis für die hohe wissenschaftliche Reputation Niederösterreichs. Angesichts von Krebs als der häufigsten Todesursache nach Herz-/Kreislauf-Erkrankungen sind wichtige Aufschlüsse zu einem Thema zu erwarten, das aktuell alle betrifft: vom Sinn oder Unsinn bestimmter Screeningprogramme über die Bereiche Bewegung, Ernährung, mentaler Stress und vermeidbare Risikofaktoren bis hin zu gesundheitsökonomischen Aspekten", betonte dabei Sobotka.

In Österreich gibt es rund 40.000 Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr, auf Niederösterreich entfallen dabei hochgerechnet 7.500 bis 8.000. „Gerade bei einem emotional so sehr beladenen Thema wie Krebs ist es ein großen Anliegen, die neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren und Krebspräventionsmaßnahmen bzw. Screeningprogramme nach ihrem State oft the Art Status, nach ihrer Zielorientierung und Evidenzsicherung zu hinterfragen", so der Landeshauptmannstellvertreter.

Univ.Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für evidenzbasierte Medizin und klinische Epidemiologie an der Donau-Universität Krems, meinte, dass Krebsscreenings auch ein großes Schadenspotenzial und in sogenannten Falsch-Positiv-Befunden und Ergebnissen, die klinisch nie zutage getreten wären, auch zwei deutliche Schattenseiten hätten. Umso wichtiger sei es, einen starken Fokus auf eine umfassende Patienteninformation zu legen.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Telefon 02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at bzw. bei der Donau-Universität Krems, Telefon 02732/893-2911, e-mail eufep@donau-uni.ac.at und http://www.eufep.at/.

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