03.10.2011 | 16:47

„Blaulichtzentrum" in Groß-Enzersdorf eröffnet

LH Pröll: „Rüstzeug, um optimal arbeiten zu können"

In Groß-Enzersdorf wurde am heutigen Montagnachmittag, 3. Oktober, das neue „Blaulichtzentrum" eröffnet. In diesem Gebäudekomplex am Areal der ehemaligen Smola-Kaserne sind nun die Polizeiinspektion Groß-Enzersdorf, die Bezirksstelle des Roten Kreuzes und eine Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf untergebracht. Rund 3,5 Millionen Euro sind mit Unterstützung des Landes Niederösterreich in das neue „Blaulichtzentrum" investiert worden, errichtet wurde es in elfmonatiger Bauzeit. Zur Eröffnung konnte der Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes, Walter Mayr, u. a. auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner in Groß-Enzersdorf begrüßen.

Aufgrund der Nähe zur Bundeshauptstadt und der Größe des Landes stehe das Land Niederösterreich in Fragen der Sicherheit vor besonderen Herausforderungen, betonte Landeshauptmann Pröll. Daher sei es entscheidend, „eine entsprechende Infrastruktur und qualifiziertes Personal" zu gewährleisten, betonte er. Dies sei unter anderem auch durch Maßnahmen wie die Übersiedlung des Landespolizeikommandos und des Landeskriminalamtes von Wien nach St. Pölten erfolgt, so der Landeshauptmann. Das „Blaulichtzentrum" sei ein weiteres wichtiges Signal dafür, „dass in Niederösterreich Freiwillige und Hauptamtliche das Rüstzeug erhalten, um optimal arbeiten zu können", so Pröll weiters.

Angesichts der Tatsache, dass im „Blaulichtzentrum" in Groß-Enzersdorf auch eine Außenstelle der Bezirkhauptmannschaft Gänserndorf untergebracht ist, meinte der Landeshauptmann, dass in Niederösterreich der „Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern besonders hoch gehalten" werde.

Bundesministerin Mikl-Leitner berichtete über eine sinkende Kriminalitätsrate und eine steigende Aufklärungsquote sowohl in Niederösterreich als auch in ganz Österreich: „Das spricht für die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten." Das neu eröffnete „Blaulichtzentrum" wertete sie als „Signal für die hervorragende Zusammenarbeit von Polizei, Bundesheer und den Blaulichtorganisationen wie dem Roten Kreuz".

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