27.07.2011 | 13:28

Besichtigung der MedAustron-Baustelle durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

„Bauen hier für die Zukunft abertausender Menschen"

„Hier wird für die Zukunft Mitteleuropas und für die Zukunft abertausender Patientinnen und Patienten gebaut. Die Bautechnik hat bei diesem Projekt zu einer Verkürzung der Bauzeit um ein halbes Jahr sowie zu einer Ersparnis im Bereich der Kosten um 7 bis 10 Millionen Euro geführt, durch die Bauweise ersparen wir uns 100.000 Lkw-Fahrten", sagte heute, Mittwoch, 27. Juli, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei einem Besuch der Baustelle des MedAustron-Projekts in Wiener Neustadt, in dessen Rahmen er sich gemeinsam mit ecoplus-Präsident Mag. Klaus Schneeberger ein Bild vom Baufortschritt machte.

Bei diesem Besuch wies der Landeshauptmann auch auf die Bedeutung des MedAustron-Projekts für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich hin und hielt fest, dass rund 60 Prozent der Bauaufträge in Niederösterreich verblieben. „Wir erwarten in Niederösterreich ein Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent, das weit über dem Durchschnitt liegt. Dieses Bauvorhaben in Wiener Neustadt leistet dazu einen Beitrag", so Pröll. Weiters erfülle das MedAustron-Projekt eine wesentliche Aufgabe im Zusammenhang mit dem Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich und ermögliche es, hoch qualifizierte Arbeitsplätze anzubieten. Zudem sei dieses Projekt ein „weiterer großer Schritt in Richtung soziale Modellregion" und habe auch entsprechende Auswirkungen im medizinischen Bereich: „Für die Menschen im Land soll eine optimale medizinische Versorgung gewährleistet sein; diese ist eine wesentliche Grundlage für die Lebensqualität in Niederösterreich", so Pröll.

Schneeberger, der die Baustelle als „Hotspot des Ausbaus von Wissenschaft und Forschung in Niederösterreich" bezeichnete, merkte an: „Wir sind nicht nur im Zeitplan, sondern auch in Bezug auf den Wissenschaftsstandort positiv unterwegs und werden den Zeit- und Kostenplan einhalten."

Wie im Rahmen der Baustellenbesichtigung erläutert wurde, kann das Aushubmaterial der Baustelle im Ausmaß von 35.000 Kubikmetern für die weiteren Arbeiten am Gebäude verwendet werden, wodurch Zeit und Geld gespart werden können. Noch im heurigen Jahr ist nunmehr die Dachgleiche zu erwarten, 2013 soll der Probebetrieb starten und 2015 will man die ersten PatientInnen behandeln.

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