06.07.2011 | 00:17

NÖ Regionalförderung ist Wirtschaftsmotor im Land

Bohuslav: Unterstützung für Tourismus, Wirtschaft und Technologie

Am heutigen Mittwoch, 6. Juli, wurde in den Räumen des Palais Niederösterreich in Wien über die 25-jährige Erfolgsgeschichte der niederösterreichischen Regionalförderung informiert. „Die Regionalförderung umfasst ein sehr breites Spektrum, das einerseits die Infrastrukturinvestitionen im industriellen und gewerblichen Bereich unterstützt, und andererseits touristische und kulturtouristische Projekte entwickelt", sagte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Seit dem Jahr 1986 wurden insgesamt 2.116 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Milliarden Euro beschlossen, das Fördervolumen betrug 964 Millionen Euro. Damit konnten rund 14.600 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. abgesichert werden." Hauptinstrumente der Regionalförderung seien die externe Fachberatung bei Projekten, der Ausbau der Infrastruktur sowie die Umfeldentwicklung bei Leitprojekten, so Bohuslav.

Was die Voraussetzungen für Förderungen betreffe, so müssten die Projektträger bzw. Projektwerber mit ihrem Vorhaben einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten, die Ressourcen und Potenziale vor Ort nutzen, zusätzliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze bringen sowie einen Eigenmittelbeitrag leisten. Förderschwerpunkte seien unter anderem die Aufschließung von Betriebsgebieten, nannte die Landesrätin insbesondere die Wirtschaftparks in Kematen und Gmünd. Weiters gehe es bei der Regionalförderung um die Attraktivierung und Vernetzung des touristischen Radwegenetzes wie beim Donauradweg bzw. Traisentalradweg oder um die Umfeldentwicklung bei Leitbetrieben wie beim Jugendgästehaus in Raabs an der Thaya, der Therme Linsberg oder beim Gesundheitszentrum Ottenschlag.

Gerade bei der Positionierung Niederösterreichs als Technologie- und Unternehmerland komme der Regionalförderung bei den Technologiezentren in Tulln, Wiener Neustadt, Wieselburg, Krems bzw. beim Krebszentrum MedAustron in Wiener Neustadt oder der Eliteuniversität IST in Klosterneuburg eine besondere Bedeutung zu, so Bohuslav.

Im Jahr 2013 laufe diese Förderperiode aus und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll habe eine Initiative gestartet, die mittlerweile von 143 europäischen Regionen unterstützt werde, um in Brüssel zu deklarieren, wie wichtig die Regionalförderung für den gesamten europäischen Raum sei, so Bohulav. Bisher habe Niederösterreich 37 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln und 18 Millionen Euro für LEADER-Projekte aus Brüssel lukriert. Dazu habe es bereits Gespräche mit Kommissar Hahn gegeben und Niederösterreich werde im Bereich der Technologie als Best-Practice-Beispiel in der EU angesehen. Seitens Brüssels gebe es bereits Entwürfe zur Fortsetzung der Regionalförderung sowie spezielle Fonds, um im Bereich der Technologie zusätzliche Mittel für Niederösterreich zu erhalten. 

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, bzw. ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at.

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