30.05.2011 | 08:45

LH Pröll zur Mariazellerbahn

„Werden insgesamt 117 Millionen Euro investieren"

Für die Mariazellerbahn werden die Weichen völlig neu gestellt. Rund 117 Millionen Euro werden in diese Bahnlinie investiert, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ": „Das Land Niederösterreich wird die Mariazellerbahn im wahrsten Sinne des Wortes auf vollkommen neue Schienen stellen." Die Mariazellerbahn sei „ein historisches und kulturelles Juwel", so der Landeshauptmann. „Sie ist aber auch für die Wirtschaft und für die Pendlerinnen und Pendler von großer Bedeutung", betonte Pröll: „Für mich ist daher ganz klar: Wir wollen diese Bahnlinie weiter führen und vor allem auch weiter entwickeln."

Ein wichtiger Teil der umfangreichen Investitionen ist die neue Werkstätte in Laubenbachmühle, wo ein gesamtes „touristisches Einstiegsportal in die Mariazellerbahn" geschaffen werden soll.

„Wir investieren aber nicht nur in den Betriebsstandort Laubenbachmühle, sondern zum Beispiel auch in die Gleisanlagen und in das Wagenmaterial", so Pröll weiters.

Die neuen Panoramawaggons, die dabei u. a. angekauft werden, versprechen „eine neue Art der Bewegung auf dem Eisenbahnbereich", meinte Dr. Gerhard Stindl von der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft NÖVOG im Rahmen der Radiosendung. „Unsere neuen Panoramawägen können den Blick auf den Ötscher und auf die schöne Landschaft vollinhaltlich freigeben", so Stindl.

Mit dem umfangreichen Investitionsprogramm des Landes für die Mariazellerbahn verfolge man vor allem drei Ziele, so Landeshauptmann Pröll: „Wir wollen den Fahrgästen mehr Qualität und mehr Komfort bieten, wir sorgen damit für wichtige touristische Impulse und wir schaffen mit diesen Investitionen auch neue Arbeitsplätze in der Region."

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