06.05.2011 | 10:43

LR Schwarz fordert raschen Sozialplan von Japan Tobacco International

Moralische Verpflichtung gegenüber NÖ ArbeitnehmerInnen

Zur Schließung der Hainburger Zigarettenfabrik erklärt die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz heute, Freitag, 7. Mai: „Gerade für eine Grenzregion wie jene um Hainburg ist es ein großer Schock, wenn es plötzlich für rund 240 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Gewissheit wird, dass sie in den nächsten Monaten ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Der Betreiber der Hainburger Zigarettenfabrik, der international tätige Konzern Japan Tobacco International, ist nun aufgefordert, möglichst rasch einen Sozialplan für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf den Tisch zu legen. Ich erwarte hier wirklich ein sozial ausgewogenes Angebot für alle."

„Der Betreiber hat schon allein die moralische Verpflichtung, diese 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Hainburg nicht ‚im Regen stehen\' zu lassen - nur weil er in anderen Ländern in Zukunft billiger produzieren kann. Japan Tobacco International sollte die Möglichkeit nützen, eine Firmenstiftung einzurichten, die aus Mitteln des Konzerns finanziert wird", so Schwarz.

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich derzeit in Niederösterreich sehr positiv. Daher sehe ich gute Chancen, dass wir für alle betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rasch Lösungen finden können", zeigt sich Schwarz zuversichtlich.

Nähere Informationen: Büro Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Marion Gabler-Söllner, Telefon 02742/9005-12655, e-mail marion.gabler-soellner@noel.gv.at.

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