31.03.2011 | 00:53

Neue Ausstellungen und Museumsaktivitäten

Vom Museum Gugging bis zum Kunstraum NOE

Im Museum Gugging/Art Brut Center wurden gestern, Mittwoch, 30. März, die beiden Ausstellungen „gaston chaissac.!" und „gaston chaissac.! Erstmals gezeigte Zeichnungen" (im Novomatic Salon) eröffnet. Der 1964 verstorbene französische Maler und radikale Autodidakt Gaston Chaissac ist dabei mit rund 125 Werken, Zeichnungen, Collagen, Malereien, Skulpturen und „Totems" vertreten. Ausstellungsdauer: bis 25. September; Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag von 10.30 bis 18 Uhr. Nähere Informationen beim Museum Gugging unter 02243/870 87, e-mail museum@gugging.org und http://www.gugging.at/.

Ebenfalls gestern, Mittwoch, 30. März, wurde im Kreativzentrum/Theater am Steg in Baden die Ausstellung „Symbolik und Sichtweisen" von Henriette Rose von Lima und Gerti Goko eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten der beiden in den 1950er-Jahren geborenen Künstlerinnen bis 14. April, von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 16 bis 20 Uhr sowie während der Veranstaltungen im Kreativzentrum/Theater am Steg. Nähere Informationen bei der Abteilung Kultur der Stadtgemeinde Baden unter 02252/868 00-232, e-mail kultur@baden.gv.at und http://www.baden-bei-wien.at/.

Im Essl Museum in Klosterneuburg wird heute, Donnerstag, 31. März, um 19.30 Uhr die Personale „Heimo Zobernig" eröffnet. Die vom Künstler selbst kuratierte Ausstellung stellt gängige, institutionell bedingte Präsentationsmechanismen bzw. das Zurschaustellen von (Kunst-)Objekten an sich in Frage. Zobernig lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf Objekte wie Sockeln, Podeste, Vorhänge oder Stühle, die sonst unsichtbar innerhalb des institutionellen Feldes existieren, und verleiht ihnen einen eigenen künstlerischen Kontext. Im Rahmen der Ausstellung gibt es auch ein umfangreiches Musikprogramm, an dessen Beginn zur Eröffnung die Berliner Band La Stampa mit Frontman Jörg Heiser aufspielt. Ausstellungsdauer: bis 13. Juni; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie zusätzlich Mittwoch bei freiem Eintritt von 18 bis 21 Uhr. Nähere Informationen beim Essl Museum unter 02243/370 50-150, e-mail info@essl.museum und http://www.essl.museum/.

Heute, Donnerstag, 31. März, wird auch um 19 Uhr in der Aula des Stadtamtes Retz eine Ausstellung der Künstlervereinigung ARTSchmidatal eröffnet, in der Werke des Naturfotografen Josef Stefan und des Kunstfotografen Robert Haderer präsentiert werden. Ausstellungsdauer: bis 14. April; nähere Informationen bei der Stadtgemeinde Retz unter 02942/2223-0, e-mail office@stadtgemeinde-retz.at und http://www.retz.at/.

Morgen, Freitag, 1. April, wird um 19 Uhr in der Galerie „Kultur Mitte" in Krems die Ausstellung „Im Alltäglichen das Wunderbare sehen" von Johanna Baumgartner eröffnet. Die 1951 in Schönbach im Bezirk Zwettl geborene Künstlerin zeigt ihre vornehmlich in Öl und Acryl gehaltenen Arbeiten bis 16. April. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr sowie nachmittags nach telefonischer Anmeldung. Nähere Informationen bei der „Kultur Mitte" unter 02732/824 13 bzw. 0676/924 96 86.

Das Stadtmuseum Traiskirchen startet am Sonntag, 3. April, wieder sein „Mia Mautz - Kinderprogramm": Ab 10 Uhr erfahren dabei Kinder ab fünf Jahren unter dem Titel „Ein Streifzug durch die Spinnerei", was in der Spinnerei Möllersdorf gemacht wurde und wie weit der Weg vom Schaf zum Pullover ist. Nähere Informationen beim Stadtmuseum Traiskirchen unter 0664/202 41 97 und http://www.mia-mautz.at/.

Die NÖ Landesbibliothek in St. Pölten lädt am Dienstag, 5. April, um 16 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Der Bezirk Neunkirchen in alten Ansichten". Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der zur freien Entnahme aufliegt und auch online verfügbar ist. Ausstellungsdauer: bis 10. Juni; Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 16 Uhr bzw. Dienstag zusätzlich bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der NÖ Landesbibliothek unter 02742/9005-12847 und www.noe.gv.at/landesbibliothek bzw. http://www.noelb.at/.

In der Kunsthalle Krems wird derzeit mit der Solopräsentation „Jonas Burgert. Lebendversuch" die erste Institutionsausstellung des Berliner Künstlers gezeigt, der vornehmlich mystische Szenarien in Lebensgröße malt, die sowohl über existenzialistische Befindlichkeiten berichten als auch beeindruckende kulturgeschichtliche Zeugnisse darstellen. Speziell für die Kunsthalle Krems konzipiert wurde dabei ein vier Mal sieben Meter großes Ölgemälde, das wohl größte, das gegenwärtig in Österreich gezeigt wird. Ausstellungsdauer: bis 13. Juni; Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10, e-mail office@kunsthalle.at und http://www.kunsthalle.at/.

Bis 29. Mai läuft noch in der Factory der Kunsthalle Krems die Ausstellung „Ole Aselmann. Berlin-Beijing". Die bühnenartigen Installationen des aus Hamburg stammenden Kremser AIR-Stipendiaten Ole Aselmann führen die Reiseeindrücke seiner Wanderung von Berlin ins chinesische Beijing in ein Bühnendisplay über und verbinden Video, Malerei, Klänge und Performatives zu einem raumgreifenden Gesamtkunstwerk. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen bei der Factory der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10-177, e-mail factory@kunsthalle.at und http://www.kunsthalle.at/.

Ebenfalls seit Samstag, 26. März, wird im Forum Frohner in der Minoritenkirche Krems/Stein die Ausstellung „Wilde Zeichen. Graffiti in der Kunst" gezeigt. Ausgehend von Adolf Frohner, der sich als Stadtwanderer ab den 1970er-Jahren in Wien regelmäßig auf die Suche nach jeglicher Form von Straßenzeichnungen machte, werden dabei Arbeiten von Brassaï, Gilbert & George, Imi Knoebel, Richard Hambleton, Rudolf Stingel, Brad Downey, Christine Würmell, Marlene Hausegger und Ovidiu Andton sowie von Graffitikünstlern wie Paul Busk, Os Gêmeos, JR, TILT, Ben Eine, Zezão, Heiko Zahlmann, Martha Cooper u. a. präsentiert. Ausstellungsdauer: bis 29. Mai; Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Forum Frohner unter 02732/90 80 10-177, e-mail office@forum-frohner.at und http://www.forum-frohner.at/.

Im Kunstraum Stein im ehemaligen Minoritenkloster wiederum geht die Schau „Fremde Blicke. Reisende im Körper der Stadt" anhand von Arbeiten von Raed Bawayah, Kristof Georgen, Michael Munding und Gitte Schäfer den Fragen nach, was das Spezifische der Stadt Krems und ihrer BewohnerInnen ist und was der Region ihr Gesicht gibt. Ausstellungsdauer: bis 4. März 2012; Öffnungszeiten: täglich zwischen 11 und 17 Uhr. Nähere Informationen unter 02732/90 80 10-177, e-mail office@kunsthalle.at und www.kunsthalle.at/museum-stein.

Fünfte neue Ausstellung in Krems ist „Holy Miscellany" in der Artothek Niederösterreich: Der in St. Pölten lebende Künstler und Theologe Florian Nährer verwendet dabei Vorlagen alter Heiligendarstellungen, ergänzt sie mit Schriftbändern und stellt sie durch trashige Farbkombinationen und einen Materialmix in einen neuen Kontext. Ausstellungsdauer: bis 5. Juni; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Artothek Niederösterreich unter 02732/90 80 22, e-mail office@artothek.cc und http://www.artothek.cc/.

In der „ecolounge" im Palais Niederösterreich in Wien präsentiert die in Wien und Zwettl lebende Künstlerin Linde Waber bis Ende Juni unter dem Titel „frischer Wind" Sandbilder und Tuschmalereien. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr. Nähere Informationen bei der ecoplus unter 0742/9000-19617, http://www.ecoart.at/ und www.kunstnet.at/ecoart.

Bis 18. September präsentiert der „Art-Room-Würth" in Böheimkirchen eine Ausstellung von Karl Korab, in welcher der 1937 in Falkenstein geborene und in Sonndorf bei Maissau lebende Künstler insgesamt 52 Werke ausstellt. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag von 7 bis 14 Uhr sowie Samstag und Sonntag nach Voranmeldung. Nähere Informationen beim „Art-Room-Würth" unter 05-08242/2357, e-mail artroom@wuerth.at und http://www.kultur-bei-wuerth.at/.

Aus Anlass des 70. Geburtstages von Liese Prokop wird im Alten Gemeindehaus von Annaberg die Ausstellung „Sternstunden eines Lebens" gezeigt, die bis 26. Juli Bilder, Dokumente und Objekte aus dem bewegten Leben der ehemaligen Innenministerin und Landeshauptmann-Stellvertreterin präsentiert. Öffnungszeiten: Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr bzw. nach Voranmeldung. Nähere Informationen unter 02728/8245 bzw. 0650/817 12 56 und http://www.annaberg.info/.

„Wem die Stunde schlägt" nennt sich die neue Ausstellung im NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst in St. Pölten, die sich Gunter Damisch und seiner Grafikklasse an der Akademie der Bildenden Künste in Wien widmet und die Arbeiten der Studierenden bzw. Lehrenden als Ausgangspunkte für lehrenden Dialog und künstlerische Auseinandersetzung inszeniert. Ausstellungsdauer: bis 24. April; Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst unter 02742/35 33 36, e-mail noedok@aon.at, http://www.noedok.at/ und www.kunstnet.at/noedok.

Ebenfalls in St. Pölten präsentiert das Stadtmuseum aus Anlass des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky die Sonderschau „Bruno Kreisky und St. Pölten", die bis 3. Juli persönliche Gegenstände, Zeitschriften, Plakate, Filmmaterialien sowie Fotos ausstellt, die Kreisky bei seinen Besuchen in St. Pölten zeigen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Stadtmuseum St. Pölten unter 02742/333-2643 bzw. 0664/610 02 86 und http://www.stadtmuseum-stpoelten.at/.

Noch bis Sonntag, 10. April, läuft in der Galerie im Lindenhof in Raabs die NöART-Ausstellung „Das Kreuz in der Bildhauerei. Symbol Religion Mythos" mit Werken von Wander Bertoni, Gottfried Ecker, Joachim Lothar Gartner, Alfred Haberpointner, Anton Hanak, Oskar Höfinger, Alfred Hrdlicka, Talos Kedl, Vadim Kosmatschof, Josef Pillhofer, Markus Redl, Giovanni Rindler, Martin Seidenschwann und Robert Weber. Öffnungszeiten: Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. Nähere Informationen bei NöART unter 02742/755 90, e-mail office@noeart.at und http://www.noeart.at/.

Unter dem Titel „Keltische Kunst - heute" werden im Museum Mödling im Thonetschlössl noch bis 25. April Druckgrafiken von Diether Schlinke und Acrylbilder von Senta Kral gezeigt. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 9 bis 13 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr, Sonn- und Feiertag von 14 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Museum Mödling unter 02236/241 59, e-mail museum.moedling@tele2.at und http://www.museum.moedling.at.tf/.

Noch bis 23. April sind in der Neuen Stadtgalerie Purkersdorf Werke von Valentina Wecerka zu sehen. Nähere Informationen unter 02231/6200 und e-mail georg.klenovsky@chello.at.

Schließlich hat der Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien 13 KünstlerInnen eingeladen, sich mit dem Durchmessen von Räumen sowie der architektonischen und topografischen Vereinnahmung von Landschaft auseinanderzusetzen. Die so entstandene Schau „Extrem - Body, Space and Movement" mit Arbeiten von Sebastian Stumpf, Alexander Viscio, Alja Piry, Christoph Grill, Johanna Kirsch, Julia Schulz, Klaus Dieter Zimmer, Luiza Margan, Mario Rott, Markus Sulzbacher, Michael Goldgruber, Daniel Zimmermann und Sissi Makovec  wird bis 14. Mai gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 19 Uhr, Donnerstag von 11 bis 20 Uhr und Samstag von 11 bis 15 Uhr. Nähere Informationen beim Kunstraum NOE unter 01/904 21 11, e-mail office@kunstraum.net und http://www.kunstraum.net/.

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