21.03.2011 | 09:57

LH Pröll eröffnete Ausstellung „Bildschöne Wachau" im Stift Göttweig

„Ein eindrucksvoller Blick in ein Herzstück unserer Heimat"

Im Stift Göttweig wurde am Freitagnachmittag, 18. März, durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Sonderausstellung „Bildschöne Wachau" eröffnet. Bis 31. Oktober dieses Jahres ist im Rahmen dieser Ausstellung das Weltkulturerbe in Bildern vom Biedermeier bis zur Moderne zu sehen.

Die Ausstellung zeige „einen eindrucksvollen Blick in ein Herzstück unserer Heimat", sagte Landeshauptmann Pröll in seiner Eröffnungsrede. Die Bilder würden „die Chance bieten, das Herz zu öffnen für unsere Wachau". Durch diese Bilder werde nicht nur die Wachau in vielen Facetten sichtbar, sondern diese Bilder würden auch die Verantwortung spürbar machen, „das Erbe, das wir übernehmen durften, verantwortungsvoll so zu gestalten, dass wir es unseren Kindern und Kindeskindern gut übergeben können", so Pröll.

Weiters sprach sich der Landeshauptmann auch dafür aus, die Tradition der Wachaumaler auch in Zukunft fortzusetzen: „Die Wachaumalerei hat Tradition, sie hat aber auch eine besondere Bedeutung für unser Kulturprofil und ist ein wesentlicher Schatz des Kulturlandes Niederösterreich." Die Wachaumalerei biete durch ihre Farbe, ihren Abwechslungsreichtum und ihre Lebendigkeit die Chance, „Schönheit, Freude und Verantwortung empfinden zu können", betonte der Landeshauptmann.

Abt Columban Luser meinte: „Die Vielfalt und Schönheit der Wachau haben zu allen Zeiten Künstler inspiriert." Zur Ausstellung sprachen weiters der Direktor des Landesmuseums Niederösterreich, Mag. Carl Aigner, sowie Dr. Franz Smola vom Leopold Museum.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben Künstler wie Rudolf Alt und Thomas Ender den Reiz des Donautals entdeckt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fingen Stimmungsimpressionisten wie Emil Jakob Schindler, Robert Russ, Tina Blau und Marie Egner die Stimmung der Wachau ein. Die Ausstellung spannt weiters den Bogen von den Künstlern des 20. Jahrhunderts (u. a. Siegfried Stoitzner, Leopold Hauer und Carl Unger) bis hin zu den aktuellen Werken des in Weißenkirchen lebenden Malers Erich Giese.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung „Bildschöne Wachau": Besichtigung ohne Führung täglich außer Karfreitag von 10 bis 18 Uhr (Juni bis September 9 bis 18 Uhr). Kassaschluss und letzter Einlass ist um 17 Uhr. Führungen für Individualreisende sind wochentags um 11 Uhr und um 15 Uhr möglich, Samstag, Sonn- und Feiertag um 11, 12, 14 und 15 Uhr. Führungen für Gruppen sind gegen Voranmeldung ganzjährig möglich.

Information und Reservierung: Tourismusbüro Stift Göttweig, Telefon 02732/855 81-231, http://www.stiftgoettweig.or.at/.

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