30.12.2010 | 13:51

Klimafreundlich ins Neue Jahr

Pernkopf: Neujahrsvorsätze als „Klimavorsätze"

„Ein Jahresbeginn ist immer auch ein Neuanfang. Viele Neujahrsvorsätze lassen sich relativ einfach zu ‚Klimavorsätzen\' abwandeln. Wichtig ist es, irgendwo zu beginnen, viele kleine Maßnahmen haben auch eine große Wirkung", meint Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf angesichts der „klimafreundlichen Neujahrsvorsätze", die heuer „die umweltberatung" liefert.

Einer dieser Vorsätze nennt sich „Los geht\'s - 10.000 Schritte pro Tag" und regt an, möglichst viele Wege zu Fuß zurück zu legen, während auf die Benützung von Autos, Aufzügen oder anderen Beförderungsmitteln verzichtet werden soll. Auch der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr wird empfohlen, denn in diesem Fall wird zumindest der Weg zur jeweiligen Haltestelle per pedes zurückgelegt. In diesem Zusammenhang empfiehlt „die umweltberatung" das 240 Seiten zählende Buch „Zu Fuß. Geschichten über das Gehen", in dem sich 21 AutorInnen dem Thema Gehen aus verschiedenen Blickwinkeln annähern und das im Online-Shop www.umweltberatung.at/online-shop erhältlich ist.

Ein anderer Vorschlag für einen „klimafreundlichen Neujahrsvorsatz" betrifft das Thema Kochen und Essen: Einmal für die ganze Familie bzw. für Freunde zu kochen, ist energieeffizienter, als mehrmals hintereinander für jeweils eine Person zu kochen; die CO2-Ersparnis beträgt hiebei bis zu 15 Kilogramm im Jahr. Auch der Verzicht auf Tiefkühlprodukte und Konserven leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Zu diesem Themenschwerpunkt gibt es ebenfalls eine Buchempfehlung: Das 118 Seiten starke Buch „Aufgedeckt! Appetit auf Klimaschutz" präsentiert klimafreundliche Rezeptideen mit Produkten aus der Region für jede Jahreszeit.

Des Weiteren empfiehlt „die umweltberatung" zu duschen statt zu baden, da eine kurze Dusche weniger Energie benötigt als ein Vollbad, für das eine wesentlich größere Wassermenge aufgeheizt werden muss. Auch Verpackungen stellen ein Thema dar: So ist etwa Bier aus der Mehrweg-Flasche klimaschonender als aus der Dose. Dosenbier dagegen verursacht dreimal so hohe CO2-Emissionen wie Bier in Glas-Mehrwegflaschen.

Zu guter Letzt rät „die umweltberatung" zum Kauf regionaler Produkte, die jeweils gerade (Freiland-)Saison haben und im besten Fall zudem aus biologischer Produktion stammen. Rezeptideen für regionale und saisonale Gerichte gibt es unter www.umweltberatung.at/rezepte.

Nähere Informationen: „die umweltberatung", Telefon 02742/718 29, e-mail niederoesterreich@umweltberatung.at, http://www.umweltberatung.at/.

 

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