22.12.2010 | 00:14

NÖ Beschäftigungspakt für 2011 bis 2013 unterzeichnet

Mikl-Leitner: Unterstützen benachteiligte Personen am Arbeitsmarkt

Das Land Niederösterreich hat mit seinen Partnern einen „Territorialen Beschäftigungspakt" für die Jahre 2011 bis 2013 beschlossen. Der entsprechende Vertrag wurde heute, Mittwoch, 22. Dezember, von Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner und Vertretern des Arbeitsmarktservice Niederösterreich, der Industriellenvereinigung NÖ, der Gemeindevertreterverbände, der Arbeiterkammer NÖ, dem Bundessozialamt und dem Amtsführenden Präsidenten des NÖ Landesschulrates, Hermann Helm, unterzeichnet. Im Jahr 2011 werden für Projekte am Arbeitsmarkt Geldmittel in der Höhe von 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Auf Grund des niederösterreichischen Beschäftigungspaktes ist es gelungen, punktgenau und zielgruppenorientiert auf den Arbeitsmarkt zu reagieren", so Mikl-Leitner. „Auch der mittlerweile vierte niederösterreichische Beschäftigungspakt wird benachteiligten Personen helfen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei werden besonders Frauen, Jugendliche, Behinderte, Langzeitarbeitslose und ältere Menschen, aber erstmals auch Mindestsicherungsempfänger unterstützt", sagte die Landesrätin.

Mikl-Leitner nannte als wesentliche Zielsetzung einen Beschäftigungsstand von 578.000 Menschen und eine Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent bis zum Jahr 2013. „Seit dem Jahr 2000 ist durch den Beschäftigungspakt 564.000 Menschen in Form von Beratung, Betreuung oder Qualifikation geholfen worden", erklärte die Landesrätin. Durch die gute Beschäftigungsrate im November 2010 sei es gelungen, die Arbeitslosigkeit um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verringern. „Heuer gibt es in Niederösterreich schon wieder so viele Beschäftigte wie im Jahr 2008", so Mikl-Leitner.

„Durch eine gute Zusammenarbeit mit den Partnern des Territorialen Beschäftigungspaktes soll es möglich werden, bis zum Jahr 2013 in Niederösterreich rund 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitslosigkeit von prognostizierten 7,2 Prozent auf 6,6 Prozent zu senken", erklärte Mikl-Leitner abschließend. 

Karl Fakler, Landesgeschäftsführer des AMS Niederösterreich, hielt fest, dass die Zahl der Arbeitsplätze in den nächsten Jahren steigen und die Arbeitslosigkeit leicht zurückgehen wird. „Mit einem effektiven Rückbau der Arbeitslosigkeit ist ab 2013 zu rechnen", so Fakler.   

Mag. Manfred Rötzer, Leiter des Bundessozialamts, Landesstelle Niederösterreich, nahm zu den Auswirkungen von Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigungsprojekten Stellung: „Diese Initiativen haben dazu beigetragen, dass Maßnahmen wie Arbeitsassistenz und Jobcoaching zu gängigen Instrumentarien der Unterstützung für Menschen mit Behinderungen wurden", sagte Rötzer.

Nähere Informationen: Büro LR Mikl-Leitner, Mag. Susanne Schiller, Telefon 02742/9005-12626, e-mail susanne.schiller@noel.gv.at.  

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