08.11.2010 | 00:36

10.000 Besucher bei der „Langen Nacht der Forschung"

Bohuslav: Besonders viele Attraktionen für Kinder und Jugendliche

Mit etwa 10.000 Besuchern war die „Lange Nacht der Forschung" am Freitag, 5. November, ein voller Erfolg. Erstmals nahmen mit Wiener Neustadt, Krems und Tulln alle drei Technopol-Standorte des Landes Niederösterreich an der Aktion teil. Insgesamt warteten auf die Besucher in den drei Städten 150 Stationen zum Mitmachen und Forschen. „Mit der ,Langen Nacht der Forschung\' wurden die Leistungen der heimischen Forscherinnen und Forscher einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht", freute sich Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Absolutes Highlight für die jungen Teilnehmer der Forschungsnacht war der vom Buchautor Thomas Brezina speziell entwickelte „7-Wonders"-Parcours, in dem  Kinder spielerisch in die Welt der Forschung eintauchen konnten. „Wir haben diesen Abend genutzt, um junge Menschen für die Technologie zu begeistern, denn das Technologieland Niederösterreich profitiert von hoch qualifiziertem Nachwuchs", so Bohuslav.

Rund 4.100 Besucher zählten die über 60 Projektstationen am Campus Krems zu den Themenschwerpunkten Medizin, Gesundheit und Wohlbefinden, Lebensräume, Internet und Cyberspace. An der IMC Fachhochschule wurde anschaulich erklärt, wie man Krebs behandeln kann und welche Möglichkeiten zur Prüfung der klinischen Wirksamkeit bereits entwickelt wurden, aber auch, welche Vorbeugungen getroffen werden können. Bei Experimenten wurde analysiert, wie sensorische Reize auf unser Bewusstsein wirken und welchen Nutzen die Werbung daraus zieht. 

25 Projektstationen warteten am Technopol Tulln auf die Besucher. Das Interuniversitäre Department für Agrarbiotechnologie (IFA) Tulln setzte sich neben den Forschungsbereichen der Pflanzentechnik und Naturstofftechnik mit Biotreibstoffen und Bioenergie auseinander. Im Rahmen von Sonderbusfahrten zur Agrana Bioethanol Anlage in Pischelsdorf konnte auch die Produktion von Biotreibstoff beobachtet werden.

Über 60 Projektstationen machten auch Wiener Neustadt zu einem „Hot-Spot" der „Langen Nacht der Forschung". Rund 3.200 Besucher blickten hinter die Kulissen der Forscherinnen und Forscher, wobei die Fachhochschule Wiener Neustadt ein Zentrum für Kinder und Jugendliche war: „Wir haben heuer ganz bewusst auf diese Zielgruppe gesetzt, da sie die Zukunft des Technologie- und Wirtschaftsstandorts Niederösterreich ist", meinte die Landesrätin abschließend.  

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, bzw. Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

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